Microsoft fürchtet Linux mehr als Apple

Tux
Nur Raubkopien
sind gefährlicher.

OSnews berichtet, dass Microsoft Linux mehr fürchtet als Apple. Und zwar gilt dies für den Desktopmarkt. Dies hat zwei Gründe:

  1. Linux hat laut Microsoft's internen Berechnungen einen größeren Marktanteil als OS X.
  2. Linux ist ein offenes System, dass von allen Hardwareproduzenten verwendet werden kann. OS X kann nur von Apple selbst verwendet werden.

Es ist schon verwunderlich, dass gerade Microsoft Linux einen größeren Marktanteil als OS X zuschreibt. Vielleicht ist so manche Studie, die Linux bei einem halben Prozent sieht, nicht so genau. Eine interessante Nebenbemerkung war noch, dass Microsoft Raubkopien immer noch als den größten Konkurrenten ansieht.


Schneller mit Ubuntu Teil 4: Impressive

Heute will ich euch ein Tool vorstellen, dass die Durchschlagskraft eurer Vorträge erhöht und euch somit schneller an euer Ziel bringt. Impressive stellt Vorträge, die als Pdf gespeichert sind, mit geschmackvollen Animationen dar. Zusätzlich hat Impressive noch weiter Funktionen. Zwei Highlights sind:

1. Die Übersichtfunktion:

Mit der Übersichtfunktion könnt ihr am Ende einer Präsentation noch mal schnell auf eine Folie zurückspringen. Ihr drückt einfach die <Tab>-Taste und schon seht ihr einen Überblick über alle Folien eures Vortrags. Jetzt wählt ihr einfach mit der Maus oder den Pfeiltasten die gewünschte Folie aus und drückt <Enter>.

2. Die Highlightfunktion:

Wenn ihr bei eurer Präsentation einen bestimmten Bereich hervorheben wollt, könnt ihr mit der Maus einfach ein Rechteck auf der aktuellen Folie zeichnen und schon wird dieser Bereich hervorgehoben dargestellt.

Impressive besitzt noch eine Menge Einstellungsmöglichkeiten, die in der mitgelieferten Demo-Präsentation erläutert werden.

Installieren

Impressive besitzt einige Abhängigkeiten, die auf den meisten Ubuntu-Systemen schon installiert sein sollten, aber sicher ist sicher. Deswegen tippt in der Kommandozeile:

aptitude install python python-opengl python-pygame python-imaging xpdf-reader gs pdftk xdg-utils mplayer

Ok, Copy & Paste geht auch 🙂 Dann einfach das Impressive-Paket runterladen und entpacken.

Benutzen

Fertigt eine Präsentation an und speichert sie als Pdf ab. Nun startet ihr euren Vortrag mit python

[pfad/zu/Impressive] impressive.py [präsentation].pdf

Was haltet ihr von Impressive? Könntet ihr euch vorstellen es in eure Präsentationen einzubauen? Benutzt ihr die vielen anderen Funktionen von Impressive? Entdecke die Möglichkeiten und rocke Ubuntu noch heute.


Schneller mit Ubuntu Teil 3: Parcellite

Ihr kennt bestimmt alle die Tastenkombinationen <Strg>+c, <Strg>+v und <Strg>+x um Inhalte in die Zwischenablage zu kopieren. Wenn nicht, solltet ihr das aber schnellstens nachholen. Der große Nachteil der Standard-Zwischenablage ist, dass, wenn man mehrere Textstellen kopieren will, man immer zwischen der Quell- und Zielanwendung hin- und herspringen muss. Parcellite legt für euch einen Verlauf der Zwischenablage an.

Installieren

Ladet euch das Paket runter und installiert es mit dem GDebi-Installer. Auch hier ist es am besten ihr legt auch gleich einen Autostarteintrag an.

Benutzen

Mit einem Klick auf das Applet oder die Tastenkombinationen <Strg>+<Alt>+h könnt ihr euch die letzten 25 Einträge anzeigen lassen und einen auswählen.

Ihr könnt den Eintrag dann, wie gewohnt mit <Strg>+v einfügen. Ein typischer Anwendungsfall ist z. B., wenn ihre eine bestimmte Textstelle immer mal wieder benötigt und trotzdem die restliche Zeit, wie gewohnt weiterarbeiten wollt. So müsst ihr nicht immer wieder auf die ursprüngliche Quelle zurück, sondern wählt einfach den gewünschten Eintrag im Zwischenablagenverlauf an. Es dauert ein wenig, bis man sich an Parcellite gewöhnt hat und es effektiv verwendet.

Schneller mit Ubuntu Teil 1: Gnome-Do

Ich will hier eine kleine Serie über meine Ubuntunutzung schreiben und was ich mir über die Jahre so angewöhnt habe, um meine Produktivität zu steigern. Dies sind Eindrücke aus meiner täglichen Arbeit mit Ubuntu und ich erhebe absolut keine Ansprüche auf Richtigkeit oder Vollständigkeit. Die erste Folge wird Gnome-Do behandeln. Gnome-Do beschleunigt mich mehr als alle anderen Anwendungen. Mithalten kann da bei mir höchsten die Kommandozeile.

Installieren

Zuerst müsst ihr Gnome-Do natürlich installieren. Dazu müsst ihr ## gnome-do deb http://ppa.launchpad.net/do-core/ubuntu hardy main deb-src http://ppa.launchpad.net/do-core/ubuntu hardy main zu euer "/etc/apt/sources.list" hinzfügen. Auf der Kommandozeile tippt ihr dann: sudo aptitude update sudo aptitude install gnome-do gnome-do-plugins

Benutzen

Um wie im Beispiel den Ordner "Businessplan" zu öffnen, muss ich einfach nur die WIN+Leertaste drücken, dann gebe ich "bus" ein und drücke Enter. Zack, das war's der Ordner ist geöffnet. Nach demselben Prinzip könnt ihr Programme starten, Twittern, Tomboy-Notes erstellen und vieles mehr ohne das ihr Tastenkombinationen auswendig lernen müsst. Am besten tragt ihr Gnome-Do in eure Autostartliste ein. Entdecke die Möglichkeiten und rocke Ubuntu noch heute.


Über uns

 

Was ist Rockiger?

Rockiger ist die Idee Hackern und Geeks ein Instrument zum Spielen zu geben. Ein Rockiger Laptop soll von seinem Besitzer genauso geliebt werden, wie eine Fender Gitarre von einem leidenschaftlichen Gitarristen. Denn nichts funktioniert ohne Liebe. So einen Laptop zu bauen und dabei eine Menge Spaß zu haben ist das erklärte Ziel von Rockiger.

Wer ist Rockiger?

Momentan besteht Rockiger aus einer Idee, dem Willen etwas zu verändern und mir. Mein Name ist Marco Laspe. Ich lebe in Wiesbaden, spiele gerne Tennis, stehe auf 80s Rock und möchte wieder einen Berner Sennenhund. Nebenbei will ich auch noch die Welt verändern und dies hier soll der Anfang sein. Wer mehr über mich erfahren möchte, kann das am besten hier.

Was bringt dir das?

Endlich wird es interessant. Falls du ein Hacker oder Geek bist oder in Zukunft einen coolen Laptop haben möchtest der einfach rockt bist du hier richtig. Ich werde hier in Zukunft nämlich die weitere Entwicklung dokumentieren.

Du willst auch die Welt verändern?

Wenn du auch die Welt verändern willst. Wenn auch erst mal nur im Kleinen durch Kommentare, Mitarbeit oder eigene Ideen. Melde mich einfach bei mir: Hier, hier oder hier.


Lastdocs-Plugin für gEdit

Das ist die neueste Version meines Lastdocs-Plugin für gedit. Ich habe die Geschwindigkeit verbessert. Der Lastdocs-Plugin öffnet einen Popup-Fenster und zeigt die zuletzt geöffneten Dateien an. Vorbild ist der Editor Scribes. Ein sehr sauber programmierter Editor, der sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet.

Was ist der Vorteil gegenüber dem Recent-Files Menüeintrag?

Der Lastdocs-Plugin passt besser zu meinem Arbeitablauf. Ich muss nur <Ctrl><Shift><o> drücken,

der Lastdocs-Dialog öffnet sich und ich kann mit den Pfeiltasten die gewünschte Datei auswählen. Die Maus wird nicht benötigt.

Wie kann ich den Lastdocs-Plugin installieren?

Die folgende Datei runterladen:

Die Datei entpacken und in dieses Verzeichnis einfügen:

~/.gnome2/gedit/plugins/

und noch den Plugin aktivieren.
Wenn ihr irgendwelche Verbesserungsvorschläge habt, zögert bitte nicht sie mir mitzuteilen.

Jetzt lade lastdocs-0.1.tar.gz runter und rocke Ubunut noch heute. Download: lastdocs-0.1.tar.gz


ghotkey – Ganz einfach Tastenkombinationen in gnome setzen

ghotkey ist ein kleines Skript, dass ich in Python geschrieben habe.

Du kannst damit ganz leicht die 12 freien Tastenkombinationen in Metacity (das ist der Windowmanager gnome's) setzen.

Setz in das linke Feld einer Zeile jeden Befehl den du willst und rechts die dazugehörige Tastenkombination. Das Format für die Tastenkombinationen sieht wie folgt aus: "<Control>a" or "<Shift><Alt>F1".

Es ist ziemlich egal, ob du klein oder groß schreibst und du kannst auch Abkürzungen für die Tasten verwenden. Ungefähr so: "<Ctl>" oder "<Ctrl>". Wenn du in ein rechtes Feld "disabled" schreibst, wird der Befehl in der Reihe deaktiviert.

Lade ghotkey runter und rocke Ubuntu noch heute. Download: ghotkey-0.1.tar.gz


Gedanken zu Chrome

Googles Chrome hat eine Menge Buzz bekommen, auch wenn es jetzt ein wenig ruhiger geworden ist. I habe bis heute nicht verstanden warum. Wenn eine neue Version von Opera erscheint, kräht keine Hahn danach. Und Opera ist innovativer als jeder andere Browser. Google kommt daher und veröffentlicht einen Browser und alle drehen durch. Ich möchte mich im Folgenden mit ein paar Aussagen zu Chrome befassen:

  • Chrome is ein Windows-Killer: Abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass die Leute bei Google Microsoft abgrundtief hassen, ist Chrome einfach nur ein neuer Browser der den Nutzern ein Wahlmöglichkeit mehr gibt. Firefox hat Microsoft ja auch nicht zerstört. Eine mächtige Javascriptengine macht die Wahl des Betriebssystems nicht hinfällig. Davon abgesehen ist Microsoft eine Firma die ihren Zenit überschritten hat.

  • Google will sich einen großen Teil des mobilen Browsermarktes schnappen: Ich glaube, dass Google zukünftige Wachstumstrategie hauptsächlich auf dem mobilen Suchmaschinenmarkt abziehlt. Deswegen ist es für Google sehr wichtig das die Menschen einen einfachen Zugang zum mobilen Internet haben.

  • Google hat bis jetzt keinen zweiten Knaller gelandet.: Welche Anwendung Google's benutzt man die ganze Zeit? Nicht Orkut. Google ist meistens ein Trend-Follower. Auch wenn z.B. Android sehr vielversprechend aussieht, müssen sie immer noch zeigen das sie auch mit etwas anderem als der Suche Erfolg haben können. Das selbe gilt für Chrome.

Persönlich denke ich, dass es für Chrome sehr schwer wird mit dem Internet Explorer zu konkurrieren. Ganz einfach weil der Großteil der Nutzer zu faul ist etwas anderes zu installieren. Ich glaube sogar das Chrome eher Firefox Marktanteil wegnimmt als dem Internet Explorer. Davon abgesehen bedeutet aber auch einfach mehr Konkurrenz auf dem Browsermarkt, was für die Kunden nur gut sein kann.

UPDATE: Mehr zu Google's Mobilfunkstrategie


Schneller mit Ubuntu Teil 2: Guake

Im ersten Teil hatte ich ja schon erwähnt, dass das zweite wichtige Tool, um schneller mit Ubuntu zu arbeiten, die Kommandozeile ist. Ich möchte euch heute einen Terminalemulator vorstellen dessen Wurzeln in dem Ego-Shooter Doom liegen. Die meisten Ubuntu-Rockstars haben immer ein Terminal geöffnet um jederzeit nützliche und zeitsparende Befehle eingeben zu können. Der Nachteil dieser Methode ist, dass man das Terminal als normale Anwendung auf dem Desktop befindet und es sich unter den anderen Anwendungen verbergen kann oder minimiert ist, so dass man es erst mühsam durch die Fensterliste aktivieren muss. Als Alternative dazu bietet sich Guake an.

Installieren

Um Guake zu installieren muss man zuerst das Paket guake-terminal.org runterladen und dann mit dem Gedebi-Installer installieren. Wie auch bei Gnome-Do solltet ihr unbedingt Guake in eure Autostartliste eintragen. Nachdem ihr Guake gestartet habt, solltet ihr als nächstes mit der rechten Maustaste auf das Guake-Icon im Systray gehen und die Einstellungen auswählen. Dort legt ihr dann den globalen Hotkey für die "Rollofunktion" an. Ich benutze dafür die Menü-Taste. Da ich sie sonst eh nicht benutze.

Benutzen

Man kann sich Guake wie einen Rolladen vorstellen der sich über die anderen Fenster legt, sobald man den entsprechenden Hotkey aktiviert. Jetzt kann man befehle eingeben. Wenn man wieder den Hotkey aktiviert wird Guake wieder aufgerollt und die ursprüngliche Sicht auf den Desktop mit allen Fenstern ist wieder frei. Im Unterschied zur Gnome-Do ist Guake nur nützlich, wenn man mit der Kommandozeile vertraut ist. Falls ihr das nicht seid, solltet ihr das schnellstens ändern. Eine kurze Einführung gibt es hier und dieses Cheat-Sheet wird euch am Anfang auch behilflich sein. In diesem Sinne. Entdecke die Möglichkeiten und rocke Ubuntu noch heute.