Ubuntu – App des Tages: Kupfer

Ubuntu - App des Tages: Kupfer

Heute stelle ich euch eine Software vor, die euch hilft eure Produktivität auf eurem Laptop zu steigern. So, dass ihr mehr Zeit für die wichtigen Dinge habt und nicht in den Menüs von Ubuntu rumwühlen müsst.

Kupfer ist ein Schnellstarter für Ubuntu Linux. Ähnlich wie mit Gnome-Do, könnt Ihr mit Kupfer die wichtigsten Funktionen eures Laptops starten. Wenn Ihr Kupfer benutzt gibt es für euch eine Tastekombination die wichtig ist: Strg + Leertaste.

Kupfer: Die wichtigste Tastenkombination für euren Ubuntu Laptop

Drückt einfach Strg + Leertaste und ein kleines Fenster öffnet sich; nun könnt ihr einen Programmnamen eingeben und schon erscheint das Icon des Programms im Fenster; jetzt einfach Enter drücken und schon startet das Program.

Für OpenOffice Writer geht das so: Strg + Leertaste drücken, "open" eingeben, Enter drücken und fertig; vielleicht reichen auch schon "op". Kupfer optimiert seine Programm-Vorschläge für euch, insofern sind die Eingaben für jeden etwas anders.

Kufper bietet noch mehr

Ihr könnt mit Kupfer aber noch viel mehr machen als nur Programme starten, ihr könnt:

  • Dateien auf eurem System finden und öffnen
  • euren Laptop runterfahren
  • die Lesezeichen eures Browsers öffnen
  • Programme installieren
  • und noch vieles mehr. 

Dazu benutzt ihr die Tab-Taste; wenn ihr z.B. ein Programm installieren möchtet: öffnet ihr Kupfer, tippt den Namen des Programms ein, drückt Tab, wählt evtl. mit den Pfeiltasten installieren und drückt Enter.

Für das Spiel FreeDroid sieht das so aus: Strg + Leertaste, "Freedroid" eingeben, Tab-Taste drücken, "Installieren" auswählen und Enter. Schon wird Freedroid bei euch auf dem Computer installiert.

Kupfer: Freedroid installieren

Die Möglichkeiten von Kupfer sind durch verschiedene Plugins sehr vielfälltig; am besten Ihr werft einen Blick in die Kupfer-Einstellungen. Dort könnt ihr schauen, welche Plugins euch zusagen und Kupfer euren Wünschen anpassen – speziell die Tastenkobination zum öffnen von Kupfer solltet ihr euren Wünschen anpassen; oft wird Strg + Leertaste für die Code-Completion von IDEs verwendet; dann wäre es vielleicht sinnvoll Super + Leertaste zu verwenden.

Kupfer in Ubuntu installieren

Um Kupfer zu installieren, solltet ihr den üblichen Dreisatz zum Installieren von Software machen:

sudo add-apt-repository ppa:kupfer-team/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install kupfer

Ich hoffe Kupfer hilft euch eure Produktivität auf eurem Ubuntu Notebook zu steigern. So habt Ihr mehr Zeit um eure Kreativität mit Ubuntu auszuleben, anstatt unnötig in Menüs rumzuwühlen.

Wenn Ihr keine Lust habt, Kupfer selbst in Ubuntu zu installieren, könnt Ihr auch einfach Rockiger OS installieren. Bei Rockiger OS ist Kupfer schon vorinstalliert


Ubuntu eine Rolling Distro?

Ubuntu - The Rolling Rockby Pacdog

Ubuntu eine Rolling Distro? Wohl eher nicht. Zwar schrieb The Register gestern, dass Mark Shuttleworth einen aktuelleren Update-Mechanismus angedeutet hat. Heute morgen kam aber schon das Dementi von Ubuntu's Rick Spencer.

Laut Spencer wird aber an einem Update-Mechanismus gearbeitet, der es Ubuntu Usern ermöglicht, ihren Laptop mit den neuesten Programmen zu versorgen. Im Mittelpunkt dieser Maßnahme steht wohl das Software-Center von Ubuntu.

Erste Vorschläge aus dem Internet sehen die Möglichkeit vor, das PPA zu einem bestimmten Ubuntu-Programm über das Software-Center einzurichten. Auf so eine Möglichkeit wird es wahrscheinlich hinauslaufen.

Meiner Meinung wäre das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Viele Ubuntu Nutzer wollen einfach mit den neuesten Programmen arbeiten, aber nicht jedes halbe Jahr eine neue Distribution installieren. Für den Otto-Normal-Verbraucher sind PPAs aber eine Nummer zu heftig. Außerdem sind sie nicht besondern anwenderfreundlich. Unter diesem Aspekt ist es sinnvoll, den Ubuntu Nutzern ein einfache Update-Möglichkeit zu geben.

Ein zweiter Vorteil: So müssen Ubuntu User nur Anwendungssoftware aktuallisieren. Die Nutzer können die neuesten Features von Gimp, Inkscape und OpenOffice nutzen, müssen aber nicht befürchten, das sich Stabilitätsprobleme durch Änderungen am Betriebssystem-Kern einschleichen

Zu guter Letzt würde eine Aktuallisierung der Anwendungssoftware die LTS-Versionen von Ubuntu extrem aufwerten: Das lästige halbjährige Aktuallisieren des Betriebssystems würde endlich wegfallen. Für alle, die mit Ubuntu einfach nur arbeiten wollen, ein Segen.

Wie seht ihr das? Brauchen wir eine Möglichkeit, Software schneller zu aktuallisieren? Oder ist alles gut so, wie es ist?


Unity-Experiment

Ausschnitt Ubuntu Unity-Oberfläche

Inspiriert durch die Ankündigung von Mark Shuttleworth Unity statt der GNOME Shell in Ubuntu 11.04 zu verwenden, starte ich ein Experiment mit meinen Eltern: Ich werde auf deren PC die Netbookverision von Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat installieren.

Ziel

Was ist das Ziel meiner Studie? Ich würde gerne testen, wie leicht meinen Eltern der Umstieg auf Ubuntu mit Unity fällt. Meine Eltern verwenden heute noch Windows XP. Als Computer-Nutzer sind meine Eltern völlig unbedarft. Sie benutzen den Computer hauptsächlich um:

  • im Internet zu surfen
  • Emails zu verschicken
  • Briefe zu schreiben

Ihre Probleme beim Umgang mit dem Computer sind:

  • Sicherheitsfragen, z.B. Aufforderungen des Virenscanners, Sicherheitsmeldungen im Windows
  • schlechte Übersichlichkeit des User-Interface
  • zu kleine Icons

Die Frage ist nun, wird Ubuntu das Leben meiner Eltern vereinfachen oder verkomplizieren. Wenn die Oberfläche für meine Eltern leichter zu bedienen ist, werte ich das als deutliches Zeichen, dass Unity für den Otto-normal-Verbraucher besser geeignet ist, als die Gnome Shell.

Ich halte euch auf dem Laufenden.


Ubuntu killt Gnome-Shell

Marc_Shuttleworth at Linux Tag 2006, Wiesbadenby Stopped

Die Überraschung vom Montag: Ubuntu 11.04 wird mit Unity als Standardoberfläche ausgeliefert. Das heißt, die Gnome-Shell muss man selbst nachinstallieren, wenn man sie weiter verwenden will.

Jetzt scheiden sich die Geister: Ist das gut? Wendet sich Canonical endültig von der Community ab? Ist Ubuntu dem Untergang geweiht?

Ubuntu will auf Laptops und Desktops die Trends setzen

Wer Mark Shuttleworth kennt, weiß, dass er 1. ungeduldig ist und 2. die Usability und das Design des Betriebssystems als wichtigste Baustelle für GNU Linux sieht. So gesehen ist es nur konsequent, dass sich Canonical die Kontrolle über die Desktop-Experience sichern will und von den bürokratischen Prozessen des Gnome-Desktop absätzt.

Canonical will mit Ubuntu Trends für die Laptop- und Desktop-Experience setzen , um endlich das Spiel mit Apple und Microsoft aufzunehmen. Canonical will nicht mehr hinterherlaufen, sondern das Feld anführen. So gesehen, hält man sich bei Canonical schon für die Speerspitze der Linux-Community.

Ubuntu hat mit Unity einen echten Vorteil

Unity wird eine Schlüsselrolle für die Massennutzung von Ubuntu einnehmen. Endlich gibt es für OEM gute Gründe auf Ubuntu zu setzen, wenn sie Laptops und PCs mit Software ausstatten. Ubuntu hebt sich damit für den Otto-Normal-Verbraucher von OS X und Windows 7 ab und wirkt nicht mehr wie ein Abklatsch.

Letztendlich bietet Unity die Möglichkeit für Canonical neue Wegen in der Human-Computer-Interaction zu gehen und somit die User-Experience für Computer-fremde Schichten zu verbessern. Für bestimmte Gesellschaftsschichten sind Computer immer noch ein Buch mit 7 Sigeln.

Strategie ist riskant

Allerdings ist es riskant die alten Pfade einfach zu verlassen, ich könnte mir vorstellen, dass viele alte Fans Ubuntu den Rücken zudrehen und auf andere Linux-Derivate umsteigen werden.

Grundsätzlich glaube ich aber, dass die Chancen die Risiken überwiegen. Wie seht Ihr das, geht Canonical mit Unity in die richtige Richtung oder verrät Canonical so die Linux-Gemeinde?


Linux auf dem Laptop Desktop: Der Traum ist nicht vorbei

Robert Strohmeyer stellt in einem Artikel die These auf: Desktop Linux: The Dream Is Dead.

Meine Meinung: Nichts liegt ferner!

Immer wird das Jahr des Linux-Desktops vorhergesagt – das ist natürlich Käse.

  1. Der Erfolg von Linux als Desktop-Betriebssystem ist größer als immer behauptet wird. Selbst Microsoft geht von 8% Marktanteil von Linux aus.
  2. Der Erfolg von Linux drückt sich nicht einfach in der Anzahl der Installationen aus. Die vielleicht größte Leistung von Linux ist, dass es immer eine Alternative zu den geschlossenen Lösungen gibt. Oder einfach gesagt: Konkurrenz belebt das Geschäft. Falls Microsoft oder Apple mal den Bogen überspannen, werden die Kunden weglaufen und das ist dann auch gut so.

Jetzt will ich nicht verschweigen, dass es mehr Linux- bzw. Ubuntu-Installationen geben sollte. Einfach weil es dann bessere Unterstützung von Seiten der Hardware-Hersteller und der Medien-Industrie gibt, so, dass man sich nicht mehr so viele Gedanken beim Laptop-Kauf machen muss.

Was braucht Linux auf dem Desktop noch?

Ein großen Nachteil gegenüber Windows und OS X hat Linux allerdings: Es gibt keine guten Geräte, die Ubuntu installiert haben.

Ich glaube, dass dies für den großen Durchbruch von Ubuntu bzw. Linux entscheidend sein wird. Weil es gibt einfach zu viele Menschen, die noch nie in ihrem Leben ein Betriebssystem installiert haben und es wahrscheinlich auch niemals tun werden. Der Schlüssel für den Durchbruch von Ubuntu ist eine Computer-Marke, die Ubuntu nicht einfach nur anbietet, sondern anpreist.


Ubuntu PPAs: Der Entspannteste Weg Ubuntu aktuell zu halten

Faule Meerkatzen
by PnSn00b

Heute kommt Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat raus; viele von euch spielen wahrscheinlich mit dem Gedanken das Upgrade auf Ubuntu 10.10 zu fahren. Ich persönlich finde es recht nervig alle 6 Monate mein System neu einzurichten. Aus diesem Grund versuche ich, nur noch jedes Long Term Release neu zu installieren – also nur noch alle 2 Jahre.

Ubuntu PPAs zur Rettung

Wer den Update-Wahnsinn nicht mitmachen will, für den gibt es eine Lösung: Personal Package Archive oder kurz PPAs. Die PPAs enthalten Programm-Pakete die ihr über das Software-Center oder apt-get installieren könnt, und, die sich automatisch aktualisieren. So könnt Ihr euch mit den neuesten Versionen von vielen Programmen versorgen.

PPA in Ubuntu installieren

Grundsätzlich besteht der Prozess eine Programm aus einem PPA zu installieren aus 3 Schritten:

  1. PPA-Paketquelle hinzufügen
  2. Paketquellen aktualisieren
  3. Programm installieren

sudo add-apt-repository ppa:[PPA-Name]
sudo apt-get update
sudo apt-get install [Programm-Name]

Interessante Ubuntu PPAs

Im folgenden möchte ich euch noch meine Lieblings PPAs nennen:

  • Kupfer: ppa:kupfer-team/ppa
  • Webupd8: ppa:nilarimogard/webupd8
  • Elementary: ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa

Die neuesten Infos zu spannenden neuen PPAs bekommt ihr übrigens auf webupd8.org.

Was Ubuntu PPAs nicht können.

PPAs sind toll, um in Ubuntu die neuesten Programm-Versionen zu verwenden. Sie sind aber nicht dazu geeignet, system-kritische Bereiche von Ubuntu zu aktualisieren. So könnt ihr mittels PPAs nicht den neuesten Linux-Kernel und die neueste Hardware-Unterstützung nachinstallieren – das ist auch gut so. Diese Betriebssystemteile müssen ausgiebig getestet werden; nur so bleibt euer System stabil.

Falls ihr also die neueste Hardware-Unterstützung braucht, dann müsst ihr die neueste Ubuntu-Version Maverick installieren – aber das geht ja Ubuntu ja auch ganz leicht.

Wie haltet ihr es? Fahrt ihr das Ubuntu-Maverick-Update oder haltet ihr euer jetziges Ubuntu aktuell?


Linux-Notebooks unbefriedigend

Notebooks mit Ubuntu sind frustrierendby striatic

Die CT zieht ein niederschmetterndes Fazit:

Der Auslieferungszustand der Linux-Notebooks ist durch die Bank unbefriedigend und würde die meisten Windows-Kunden wohl zur Rückgabe bewegen.

Also ein glatte 6 für fertige Linux-Notebooks!

Was stört an Linux-Notebooks?

Die CT-Tester führen unter anderem folgende Kritikpunkte an:

  • alte, merkwürdige und asiatische Linux-Distributionen
  • man findet bei Asus und Acer nicht heraus, welche Linux-Distribution installiert ist
  • oft ist es schwierig die Linux-Notebooks in den Shops zu finden: bei Dell muss man beispielsweise extra anrufen
  • Suspend-to-Ram, Suspend-to-Disk und die Funktionstasten funktionieren teilweise auch nicht

Am besten schneidet noch das Notebook von HP ab; das ist aber auf Firmen abgestimmt und wird mit Redhat Linux ausgeliefert.

Was also tun, wenn man ein Notebook sucht, dass reibunglos mit Ubuntu läuft?

Ähnlich wie in meiner Anleitung: Ein Notebook zu kaufen, das mit für Ubuntu funktioniert, empfiehlt die CT erst mal zu recherchieren und dann sein Notebook unbedingt per Versandhandel zu bestellen. So kann man das  Notebook zwei Wochen mit  Ubuntu testen und es gegebenenfalls zurück schicken.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die CT empfiehlt das Fernabsatzgesetz zu misbrauchen, um sich ein passendes Notebook für Ubuntu zu besorgen.


3,5 Schriften für Ubuntu um glücklich zu sein

Schriften für Ubuntu

Heute stelle ich dir 3,5 Schriften oder besser Schriftfamilien für Ubuntu vor. Mit diesen Schriftarten solltest du in 90% der Fälle gut bedient sein.

Die Schriftfamilien sind:

  • Droid
  • Liberation
  • DejaVu
  • Linux Libertine

Das sind doch aber 4? Das stimmt schon, allerdings ist die Linux Libertine Schriftfamilie noch nicht ganz fertig. Deswegen sind es für mich 3,5 Schriftfamilien 🙂 

Droid

Die Droid-Familie wurde für Googles Handy-Betriebssystem entwickelt. Sie eignet sich sehr gut für die Anzeige auf kleinen Displays bzw. in kleinen Schriftgrößen. Echte Schönheiten sind die Schriften meiner Meinung nach nicht. Setzte die Droid-Schriften dort ein, wo du wenig Platzt hast – da ist die Droid-Familie fast nicht zu schlagen.

Droid Schriften in Ubuntu installieren:

sudo apt-get install ttf-droid
[Dein Password]

Liberation

Die Liberation-Schriften wurden von Redhat als Ersatz für Arial, Times New Roman und Courier lizensiert. Die Liberation-Schriften sind fast deckungsgleich mit den erwähnten Windows-Schriften. Meiner Meinung nach sind sie ein wenig angenehmer zu lesen als die Orginale. Verwende die Liberation-Schriften überall dort, wo du die Originale ersetzen muss – so bleiben die Abstände und Zeilenumbrüche gleich und du musst die Dokumente oder Websites nicht neu formatieren.

Liberation Schriften in Ubuntu installieren:

sudo apt-get install ttf-liberation
[Dein Password]

DejaVu

Die DejaVu-Schriften sind eine sehr umfangreiche Schriftfamilie die von der Bitstream Vera Schriftfamilie abstammen. Sie haben einen wahnsinnig großen Zeichensatzt und eignen sich sehr gut für den Bildschirm. Speziell die DejaVu Sans Mono ist eine Augenweide beim Programmieren. Die DejaVu Schriften fallen recht groß aus.

DejaVu Schriften in Ubuntu installieren:

sudo apt-get install ttf-dejavu
[Dein Password]

Linux Libertine

Die Linux Libertine Schriftfamilie befindet sich noch in der Entwicklung; für gedruckte Dokumente ist sie aber ein echter Knaller. Der Serifen-Schnitt ist fertig und wirlich super für längere Dokumente geeignet. Die Qualität ist wirklich beeindruckend und muss sich nicht hinter kommerziellen Schriften verstecken. Der serifen-lose Schnitt ist noch in der Entwicklung, er hört auf den Namen Biolenum und eignet sich gut für Überschriften in längeren Dokumenten.

Linux Libertine Schriften in Ubuntu installieren:

sudo apt-get install ttf-linux-libertine
[Dein Password]

Tipp zum Schluss

Ein Tipp noch zum Schluss: Verwende innerhalb eines Dokument nur eine Schriftenfamilie, denn Schriften müssen zueinander passen – Schriften der selben Familie tun das normalerweise auch.


3 Schritte zum Linux Laptop

Keine Panik
by Sarabbit

Um einen Linux-freundlichen Laptop, zu kaufen, der zu dir passt, musst du drei Fragen beantworten:

  1. Für was brauchst du deinen neuen Linux Laptop?
  2. Was für Hardware benötigst du in deinem Linux Laptop?
  3. Welche Laptop-Komponenten sind dabei problematisch?

Wenn du diese Fragen beantwortet hast, musst du eigentlich nur noch die richtige Hardware auswählen und du kannst deinen Laptop kaufen.

Wie du siehst, bauen die Fragen aufeinander auf.

Für was brauchst du deinen neuen Linux Laptop?

Letztlich bestimmt der Verwendungszweck deines Laptops, welche Hardware du brauchst. Wenn du mit deiner Maschine Grafiken erstellen und bearbeiten willst, hast du wahrscheinlich andere Anforderungen als wenn du hauptsächlich coden willst. Du musst  dir also klar werden, was du mit deiner Ubuntu Maschine machen willst.

Was für Hardware benötigst du in deinem Linux Laptop?

Welche Hardware-Komponenten werden von deinen Ideen und Interessen am meisten gefordert? Brauchst du eine leistungsfähige Grafikkarte, besonders viel RAM oder einen extrem schnellen Prozessor? 

Stell dir am besten eine Liste zusammen; schreibe alles auf was du brauchst.

Welche Laptop-Komponenten sind dabei problematisch?

Leider gibt es bestimmte Hardware-Komponenten die  unter einer Linux-Distribution wie Ubuntu immer wieder Probleme machen:

Grafikkarte

Ich empfehle dir zu kontrollieren, ob es Linux-Grafikkartentreiber für Ubuntu gibt. Die erste Anlaufstelle sollte die Webseiten der Grafikkarten-Hersteller sein. Bei Problemen und Fragen solltest du im Ubuntuusers-Forum nachfragen.

Suspend / Hibernate & Resume

Suspend & Resume sind oft eine Achillesferse unter Ubuntu. Hier kenne ich leider keine Patentlösung. Wenn irgendmöglich, stelle fest, ob der Laptop ein ACPI-kompatibles BIOS eingebaut hat.

WLAN-Karte

Theoretisch solltest du jede Karte zum laufen bekommen – wenn manchmal auch über Umwege. Ich habe die besten Erfahrungen mit Intel-Chips gemacht. Auch hier hilft im Zweifel Ubuntuusers.de weiter.

Sound-Karte

Wenn du kannst versuch einen Laptop ohne HDA-Chip(High Definition Audio) zu finden. Die HDA-Chips machen nämlich oft Ärger und nerven: mal funktioniert die Köpfhörer-Büchse nicht, mal geben die Boxen permanent ein Rauschen von sich.

Jetzt weisst du: worauf du bei deiner Suche nach einen Linux Laptop achten musst. Wenn du einen Laptop gefunden hast, solltest du auf jeden Fall den Laptop mit einer Live-CD ausführlich testen.


Stromsparen mit Ubuntu leicht gemacht

Um auf eurem Ubuntu Laptop Strom zu sparen, ist es wichtig, dass Ihr nicht mehr Leistung und Funktionalität bereitstellt, als Ihr eigentlich benötigt; wer keinen WLAN-Router in der Nähe hat, benötigt auch keinen aktivierten WLAN-Empfänger.

Jetzt gibt es einige Tools, mit dehnen ihr den Stromverbrauch auf eurem Laptop steuern könnt. Die meisten dieser Tool laufen aber in der Shell und sind nicht besonders komfortabel (Ja ich schaue auf dich Powertop). Eine lobenswerte Ausnahme ist Jupiter; ein Applet für die Taskleiste. Der Autor heißt FEWT und ist der einer der Entwickler von AuroraOS einer speziellen Distribution für Laptops und Netbooks.

Jupiter lässt euch verschiedene Power-Modi auf eurem Laptop einstellen. Ihr könnt so den Stromverbrauch eures Laptops den aktuellen Anforderungen anpassen. Darüber hinaus könnt ihr einige Geräte auch schnell an- und ausschalten.

Jupiter-Applet auf Ubuntu-Laptop

Um Jupiter zu installieren, macht ihr folgendes:

Jupiter Paketquellen in Ubuntu hinzufügen und Jupiter auf eurem Laptop installieren

1. Paketquellen in Ubuntu hinzufügen

sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/jupiter
sudo apt-get update

2. Jupiter auf eurem Laptop installieren

sudo apt-get install jupiter
sudo apt-get install jupiter-support-eee
 
Jupiter wird offiziell nur von AuroraOS und Fedora unterstüzt. Also benutzt es auf eigene Gefahr – bei mir hat es sich aber bis jetzt nur positv ausgewirkt.
 
Via webupd8