Akiee 0.0.2

Als Erstes starte ich mit einem Bild. Oder, ladet euch die neueste Version einfach runter und seht selbst.

Akiee Version 0.0.2 mit Kanban-Board

Akiee ist schneller geworden und es sind einige Funktionen dazugekommen. Zusätzlich gab es noch ein paar Optimierungen.

Was ist neu?

  • Es gibt jetzt eine Suche, mit der man die aktuelle Ansicht filtern kann.
  • Die All-Ansicht wurde in Board umbenannt und entspricht jetzt einem einfachen Kanban-Board (siehe Screenshot). Mit dem Board kann man sich wunderbar einen Überblick über alle Task verschaffen und so besser priorisieren und planen.
  • In den einzelnen Tasks wird jetzt angezeigt, zu welchem Projekt sie gehören. Projekte sind im Editor nichts anderes als Überschriften erster Ordnung (#), die ihr ganz einfach hinzufügen könnt.
  • Der Willkommensbildschirm ist jetzt weniger verspielt, sondern erklärt Einsteigern ganz nüchtern, wie sie mit Akiee starten können.
  • Das Button-Layout wurde überarbeitet, der Editor hat ein Icon bekommen und ist jetzt nicht mehr auf einer Ebene mit dem Ansichten, sondern wurde zu den Funktionen auf die rechte Seite verschoben. Das ist aus meiner Sicht sinnvoller.
  • Die Startzeit wurde verringert, indem die Unit-Tests in der Produktivversion rausgenommen wurden.
  • Die Datenstrukturen und die Speicherung wurden refactored.
  • Mittlerweile werden auch Deadlines angezeigt; eingeben kann man sie allerdings nur, indem sie mit dem DEADLINE-Keyword im Editor eingibt: DEADLINE: <2013-8-24> einfach unter die Überschrift eines Tasks schreiben und die Deadline wird angezeigt.
  • Es gibt jetzt ein Waffle-Board zu Akiee, mit dem User-Storys geplant werden. Dort kann man sich die Reihenfolge der Features anschauen. Wenn ihr Featurewünsche habt, könnt ihr auf Github einen neue Issue anlegen oder kommentieren – ich freue mich über jede Anregung.

Was ist geplant?

Für die nächsten Versionen sind folgende Features geplant:

  • Umstieg auf Clojurescript und React, um nicht mehr mit Javascript arbeiten zu müssen.
  • Drag & Drop-Support, damit man effektiver die Reihenfolge der Aufgaben ändern kann.
  • Eine bessere Integration in die einzelnen Betriebssysteme, damit der Eindruck einer nativen App entsteht. Webei Gnome das wichtigste Zielsystem ist.
  • Die Done-Spalte soll nicht mehr nach RANK geordnet sein, damit man sehen kann, was man als letztes erledigt hat.
  • Eine Detailansicht der einzelnen Aufgaben, damit man Task auch ohne Markdown-Kenntnisse editieren kann.
  • Synchronisation mit Dropbox oder Ähnlichem
  • Notizenfunktion, weil Aufgaben und Notizen eng zusammenhängen.
  • Eine mobile Version
  • Ein Plugin-System
  • Pakete für Arch und Ubuntu

Weitere Features findet ihr auf dem Waffle-Board zu Akiee. Ich freue mich auf eure Kommentare und Anregungen.

Installation

Wer jetzt Lust bekommen hat Akiee auszuprobieren, findet hier den Akiee-Download.

Einfach das Archiv entpacken und entweder auf akiee (Linux) oder Akiee (Mac/Windows) klicken. Linux-Nutzer müssen eventuell noch festlegen, dass Skripte vom Dateimanager gestartet werden und nicht im Text-Editor geöffnet werden.

Nautilus configuration

Akiee ist in der Version 0.0.2; es ist das zweite Beta-Release. Ich selbst benutze Akiee aber schon seit einigen Monaten und würde mich freuen, wenn ihr eine Testfahrt mit Akiee macht.


Projektvorstellung: Akiee – eine neuartige Todo-Liste und Aufgabenverwaltung für Linux, Mac und Windows

Akiee ist eine Aufgabenverwaltung, die ich in den letzten Monaten geschrieben habe. Akiee ist der Versuch, das Thema Todo-Liste ein wenig anderes anzugehen.

Was unterscheidet Akiee von anderen Aufgabenverwaltungen:

  • Die Reihenfolge der Aufgaben soll einfach zu ändern sein. Mit Akiee kann man die Reihenfolge der Aufgaben ganz einfach per Mausklick ändern. Bei anderen Todo-Listen habe ich oft versucht, mit einer Mischung aus Prioritäten und Fälligkeiten meine Aufgaben zu sortieren. Mit Akiee weiß ich immer genau was als nächstes ansteht.

  • Akiee speichert meine Aufgaben in einer Markdown-Datei! Man kann seine Todo's mit jeden Texteditor auf diesen Planeten bearbeiten. Die Aufgaben werden nicht in einer Datenbank abgespeichert, die nur von Akiee gelesen werden kann. Wenn man seine Aufgabendatei mit seinem Dropbox-Ordner verlinkt, kann man auf seine Aufgaben ohne Probleme im Internet erreichen.

  • Aufgaben haben in Akiee drei Zustände: Todo, Doing, Done! Die Funktionsweise von Akiee ist an agile Methoden wie Kanban und Scrum angelehnt. Die Aufgaben haben deswegen drei Zustände: Todo – für alles was getan werden muss; DOING – für das was jetzt gerade getan wird; DONE – für die Dinge die schon erledigt wurden.

Akiee ist aus meiner Arbeit als Product Owner in einem Scrum-Team entstanden. Bevor ich Akiee hatte, habe ich den wunderbaren Org-Mode benutzt, von dem auch die Idee kam, Aufgaben in einer Datei zu speichern. Tatsächlich habe ich große Teile der Org-Mode-Syntax in Akiee eingebaut.

Technisch basiert Akiee auf Node-Webkit, die Oberfläche ist auf das Gnome3-Theme Adwaita zugeschnitten.

Video

Installation

Wer jetzt Lust bekommen hat Akiee mal auszuprobieren, kann das mit diesen Binarys tun:

Einfach das Archiv entpacken und entweder auf akiee (Linux) oder Akiee (Mac/Windows) klicken.

Akiee ist in der Version 0.0.1; es ist das erste Beta-Release. Ich selbst benutze Akiee aber schon seit einigen Monaten und würde mich freuen, wenn ihr eine Testfahrt mit Akiee wagt. Ich freue auf Anregungen und Fragen von euch. Die Sourcen findet ihr unter: https://github.com/rockiger/akiee


Tux sucht neues Zuhause

Großer Stofftux bei der Arbeit

Das ist Tux. Tux ist ein erfahrener Mitarbeiter, den wir gerne gehalten hätten. Manchmal ist er etwas chaotisch, aber er hat ein großes Herz.

Jetz sucht Tux  eine neue Herausforderung! Am liebsten würde er mit Kindern arbeiten, damit sein Leben wieder einen Sinn macht. Dabei ist es im egal, ob er als Kuscheltier für ein Kind oder eine ganze Gruppe angagiert wird.

Wer also eine freie Stelle für Tux als Kuscheltier hat, soll dies bitte in den Kommentaren melden und eine kurze Stellenbeschreibung hinterlassen. Tux wird sich dann im Laufe der nächsten Woche für eine Stelle entscheiden.


Wir stellen vor: das SatchBook

Das SatchBook - ein high-end Laptop mit Ubuntu. Funktional, elegant und fortschrittlich

Lange hat es gedauert; jetzt ist es endlich da. Fast 2 Jahre haben wir daran gearbeitet. Alles ist aus der Idee heraus entstanden: Einen Laptop herauszubringen der perfekt mit Ubuntu läuft und der gleichzeitig die Hersteller belohnt, die Ubuntu-freundliche Hardware produzieren.

Ubuntu – nicht weil es billiger ist, sondern besser

Das SatchBook sollte der ultimative Ubuntu-Laptop werden – Leistungsfähige Hardware kombiniert mit der Power von Ubuntu.

Bis jetzt gab es ja immer nur Computer mit Open-Source-Software um Kosten zu sparen, aber immer ein wenig nach dem Motto: "Was nichts kostet, kann auch nicht gut sein." Davon wollten wir Abstand nehmen, wir wollten ein Laptop, dass den MacBooks und XPSs zeigt wo der Hammer hängt – ebenbürtige Hardware mit einem überlegenen Betriebssystem (Wenn du mehr über das SatchBook erfahren willst, geht es hier zur Produktseite).

 Ich denke, dass ist uns gelungen.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom SatchBook


Mitarbeiter des Monats

Seit gestern haben wir hier einen neuen Mitarbeiter bei Rockiger: Tux.

Obwohl er erst seit gestern dabei ist, hat er sich schon ganz klar zum Mitarbeiter des Monats qualifiziert.

Großer Dank geht an B1-Systems für die gelungene Vermittlung, aber die kennen sich ja auch mit Linux/Open Source Consulting, Training, Support & Development aus. Klar das der Tux eine gute Ausbildung genossen hat.

Großer Stofftux bei der Arbeit

Großer Stofftux bei der Arbeit

Großer Stofftux bei der Arbeit

Großer Stofftux bei der Arbeit


Innovationsquellen: Das Unerwartete

Von unerwarteten Innovationsquellen überraschtes Legomännchen

Die Innovationsquelle "Das Unerwartete" beschreibt Chancen zur Innovation, mit denen man nicht gerechtnet hat. Das Unerwartete bietet sich besonders an, da es besonders hohe Erfolgschancen birgt. Leider tritt das Unerwartete, wie sein Name schon sagt, zufällig auf. Umso wichtiger ist es, wenn sich unerwartete Chancen ergeben, diese auch zu nutzen und nicht untätig zu bleiben.

Das Unerwartete eignet sich besser für bestehende Unternehmungen als für startende Unternehmen und Projekte.

Peter Drucker nennt das Unerwartete (engl. The Unexspected) als eine der 7 Innovationsquellen. Er unterscheidet zwischen drei Vorkommen für Unerwartetes:

 

 

  • unerwarteten Erfolg
  •  

     

     

     

  • unerwarteten Fehlschlägen
  •  

     

     

     

  • unerwarteten externen Ereignissen
  •  

     

    Unerwarteter Erfolg

    Der unerwartete Erfolg ist die Königin des Unerwarteten. Stellt euch z.B. einen Pharma-Hersteller vor, dessen Medikament plötzlich nicht nur von Ärzten und deren Patienten nachgefragt werden, sondern auch von Veterinären. Diese Veterinäre stellen überraschenderweise fest, dass die Medikamente auch bei Tieren wirken.

    Der unerwartete Erfolg ist also ein Geschenk, man kann unerwartet mehr Geld verdienen. Ironischerweise schlagen viele Unternehmen solche Angebote aus ("Wir machen Medizin für Menschen, nicht für Tiere").

    Ihr solltet nicht der Annahme verfallen, wenn man den unerwarteten Erfolg übersieht, hat das keine Konsequenzen; es hat Konsequenzen. Wenn man selbst nicht die Chancen nutzt, macht es höchstwahrscheinlich ein anderer. Dieser andere macht einen dann später das Leben schwer.

    Unerwartete Fehlschläge

    Anders als unerwartete Erfolge bleiben unerwartete Fehlschläge nicht verborgen, sondern treten sehr unschön zutage.

    Wie erkennt ihr unerwartete Fehlschläge? Drucker nennt als Beispiel ein Nachfolge-Produkt, dass akribisch geplant wurde, wie z.B. der Nachfolger des Renault Twingo, aber dann plötzlich floppt. Das soll jetzt nicht heißen, jeder Fehlschlag ist unerwartet! Typischerweise ist der Gedankengang: "Wir haben alles so sorgfältig geplannt …".

    Die typische Reaktion ist dann entweder Resignation oder man setzt sich hin und analysiert, was man noch besser machen könnte. Genau dieses Analysieren hält Drucker für falsch. Wahrscheinlich haben sich nämlich die Voraussetzungen geändert, also bringt es gar nichts, dass Produkt zu "verbessern";man muss raus mit den Kunden reden; besser noch: zuhören; Customer Development betreiben.

    Mit den gewonnenen Erkenntnissen kann man dann ein neues Produkt entwickeln, das die veränderten Bedürfnisse und Wünsche der Kunden befriedigt.

    Unerwartete externe Ereignisse

    Unerwartete externe Ereignisse treten dann auf, wenn ein Unternehmen vorhandenes Wissen auf Produkte für eine neue Kundengruppe anwenden kann. Ein Beispiel sind z.B. PCs; bevor es Ende der 70er Personal Computer gab, wurden von den großen IT-Firmen Großrechner entwickelt – Großrechner waren einfach wirtschaftlicher. Trotzdem entwickelte sich ein Markt für PCs, die, aus Sicht der IT-Firmen, keinen Sinn machten. Trotzdem konnten die IT-Firmen ihr Wissen nutzen, um PCs für Endkunden zu bauen.

    Wer jetzt Interesse an den 7 Innovationsquellen nach Drucker gefunden hat, kann sich in diesem Artikel einen Überblick verschaffen oder besser noch, er kauft sich Innovation and Entrepreneurship von Peter Drucker.

    7 und eine halbe Innovatiosquelle nach Peter Drucker

    Die Zusammenfassung steht unter CC-Lizens. Ihr könnt Sie frei herunterladen. Wenn ihr sie weitergeben wollt, verlinkt bitte auf diese Website.


    Sieben und eine halbe Innovationsquelle

    Drucker5789.jpg
    Von Jeff McNeill, CC BY-SA 2.0, Link
    Die 7 Innovationsquellen helfen euch, systematisch nach neuen Ideen für eure Projekte zu suchen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr
    • ein neues Open-Source-Projekt starten wollt
    • auf der Suche für das Thema einer Studien-Arbeit seid
    • eine Geschäftsidee zum Gründen sucht oder
    • ein effektives Hilfsprojekt für Bedürftige auf die Beine stellen wollt.

    Es spielt auch keine Rolle, ob ihr auf Suche nach technischen oder sozialen Innovationen seid. Es geht vielmehr darum Bedarf, Machbarkeit und Zeitpunkt einer Innovation herauszufinden.

    Ideen findet man nicht zufällig

    Wenn es um das Finden von Innovationen und Ideen geht, werden in der Regel immer irgendwelche Kreativitäts-Techniken gezeigt. Das Praxisbuch Existenzgründung schlägt beim Thema Ideenfindung Brainstorming, Mindmapping und die Kummerkasten-Methode vor. Ganze 10 Seiten von 500 werden für das Entdecken der Geschäftsidee verwendet. Ironischerweise wird aber schön lange darauf eingegangen, wie man die Idee testet und herausfindet, ob sie kein Käse ist. Ideen selbst bleiben etwas Zufälliges.

    Leider ist dieser Ansatz wenig systematisch. Er taugt nicht um erfolgsversprechende Ideen für Startups, Open-Source oder gemeinnützige Projekte zu finden. Er basiert immer auf dem Prinzip: Einfach Unmengen an Ideen rausschleudern, irgendwann wird schon was Passendes dabei sein.

    Die Folge davon: Es gibt mittlerweile eine Menge Menschen, die sagen: Ideen sind wertlos! Was zählt, ist deren Umsetzung.

    Gute Ideen sind nicht wertlos

    Ich möchte diesem Ansatz widersprechen: Gute Ideen sind nicht wertlos!

    Es braucht gute Ideen. Und um gute Ideen zu finden, muss man wissen, wo man sucht.

    Der Erfinder des Managements, Peter Drucker, hat dafür 7 Innovationsquellen ausgemacht:

    1. Das Unerwartete
    2. Nichtübereinstimmungen
    3. Prozess-Notwendigkeit
    4. Marktveränderungen
    5. Demographie
    6. Wahrnehmungs-Veränderungen
    7. Wissensbasierte Innovation
    8. Der Geistesblitz – zählt leider nur als halbe Innovationsquelle

    Die Reinfolge hat Drucker nicht zufällig gewählt, sondern bewusst:

    1. Das Risiko der Innovationsquellen nimmt zu.
    2. Innovationsmöglichkeiten werden in den Quellen 1 – 4 tendenziell besser von Insidern einer Industrie entedeckt, in den Quellen 5 – 7 tendenziell leichter von Aussenstehenden.

    Im Verlauf der nächsten Artikel wird klar werden: die einzelnen Innovationsquellen sind nicht strickt voneinander zu trennen, sondern sie können einander überlappen und haben teilweise Gemeinsamkeiten.

    Für den Anfang habe ich die 7 Innovationsquellen + den Geistesblitz auf einer DIN A4 Seite zusammengefasst. So könnt Ihr euch schon mal einen Überblick über die 7 Innovationsquellen verschafften. Die einzelnen Innovationsquellen werden in weiteren Artikeln nach und nach vorgestellt.

    Mich würde interessieren: Wie macht Ihr das? Wie geht Ihr auf Ideensuche?

    7 und eine halbe Innovatiosquelle nach Peter Drucker

    Die Zusammenfassung steht unter CC-Lizens. Ihr könnt Sie frei herunterladen. Wenn ihr sie weitergeben wollt, verlinkt bitte auf diese Website.


    Habemus Logo

    Wir haben jetzt ein neues Logo:

    Rockiger Logo

    Dank der wunderbaren Arbeit von Hannes von Dören haben wir jetzt ein Logo, dass unseren Vorstellungen und Werten entspricht.