Ubuntu killt Gnome-Shell

Marc_Shuttleworth at Linux Tag 2006, Wiesbadenby Stopped

Die Überraschung vom Montag: Ubuntu 11.04 wird mit Unity als Standardoberfläche ausgeliefert. Das heißt, die Gnome-Shell muss man selbst nachinstallieren, wenn man sie weiter verwenden will.

Jetzt scheiden sich die Geister: Ist das gut? Wendet sich Canonical endültig von der Community ab? Ist Ubuntu dem Untergang geweiht?

Ubuntu will auf Laptops und Desktops die Trends setzen

Wer Mark Shuttleworth kennt, weiß, dass er 1. ungeduldig ist und 2. die Usability und das Design des Betriebssystems als wichtigste Baustelle für GNU Linux sieht. So gesehen ist es nur konsequent, dass sich Canonical die Kontrolle über die Desktop-Experience sichern will und von den bürokratischen Prozessen des Gnome-Desktop absätzt.

Canonical will mit Ubuntu Trends für die Laptop- und Desktop-Experience setzen , um endlich das Spiel mit Apple und Microsoft aufzunehmen. Canonical will nicht mehr hinterherlaufen, sondern das Feld anführen. So gesehen, hält man sich bei Canonical schon für die Speerspitze der Linux-Community.

Ubuntu hat mit Unity einen echten Vorteil

Unity wird eine Schlüsselrolle für die Massennutzung von Ubuntu einnehmen. Endlich gibt es für OEM gute Gründe auf Ubuntu zu setzen, wenn sie Laptops und PCs mit Software ausstatten. Ubuntu hebt sich damit für den Otto-Normal-Verbraucher von OS X und Windows 7 ab und wirkt nicht mehr wie ein Abklatsch.

Letztendlich bietet Unity die Möglichkeit für Canonical neue Wegen in der Human-Computer-Interaction zu gehen und somit die User-Experience für Computer-fremde Schichten zu verbessern. Für bestimmte Gesellschaftsschichten sind Computer immer noch ein Buch mit 7 Sigeln.

Strategie ist riskant

Allerdings ist es riskant die alten Pfade einfach zu verlassen, ich könnte mir vorstellen, dass viele alte Fans Ubuntu den Rücken zudrehen und auf andere Linux-Derivate umsteigen werden.

Grundsätzlich glaube ich aber, dass die Chancen die Risiken überwiegen. Wie seht Ihr das, geht Canonical mit Unity in die richtige Richtung oder verrät Canonical so die Linux-Gemeinde?


Linux auf dem Laptop Desktop: Der Traum ist nicht vorbei

Robert Strohmeyer stellt in einem Artikel die These auf: Desktop Linux: The Dream Is Dead.

Meine Meinung: Nichts liegt ferner!

Immer wird das Jahr des Linux-Desktops vorhergesagt – das ist natürlich Käse.

  1. Der Erfolg von Linux als Desktop-Betriebssystem ist größer als immer behauptet wird. Selbst Microsoft geht von 8% Marktanteil von Linux aus.
  2. Der Erfolg von Linux drückt sich nicht einfach in der Anzahl der Installationen aus. Die vielleicht größte Leistung von Linux ist, dass es immer eine Alternative zu den geschlossenen Lösungen gibt. Oder einfach gesagt: Konkurrenz belebt das Geschäft. Falls Microsoft oder Apple mal den Bogen überspannen, werden die Kunden weglaufen und das ist dann auch gut so.

Jetzt will ich nicht verschweigen, dass es mehr Linux- bzw. Ubuntu-Installationen geben sollte. Einfach weil es dann bessere Unterstützung von Seiten der Hardware-Hersteller und der Medien-Industrie gibt, so, dass man sich nicht mehr so viele Gedanken beim Laptop-Kauf machen muss.

Was braucht Linux auf dem Desktop noch?

Ein großen Nachteil gegenüber Windows und OS X hat Linux allerdings: Es gibt keine guten Geräte, die Ubuntu installiert haben.

Ich glaube, dass dies für den großen Durchbruch von Ubuntu bzw. Linux entscheidend sein wird. Weil es gibt einfach zu viele Menschen, die noch nie in ihrem Leben ein Betriebssystem installiert haben und es wahrscheinlich auch niemals tun werden. Der Schlüssel für den Durchbruch von Ubuntu ist eine Computer-Marke, die Ubuntu nicht einfach nur anbietet, sondern anpreist.


Ubuntu PPAs: Der Entspannteste Weg Ubuntu aktuell zu halten

Faule Meerkatzen
by PnSn00b

Heute kommt Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat raus; viele von euch spielen wahrscheinlich mit dem Gedanken das Upgrade auf Ubuntu 10.10 zu fahren. Ich persönlich finde es recht nervig alle 6 Monate mein System neu einzurichten. Aus diesem Grund versuche ich, nur noch jedes Long Term Release neu zu installieren – also nur noch alle 2 Jahre.

Ubuntu PPAs zur Rettung

Wer den Update-Wahnsinn nicht mitmachen will, für den gibt es eine Lösung: Personal Package Archive oder kurz PPAs. Die PPAs enthalten Programm-Pakete die ihr über das Software-Center oder apt-get installieren könnt, und, die sich automatisch aktualisieren. So könnt Ihr euch mit den neuesten Versionen von vielen Programmen versorgen.

PPA in Ubuntu installieren

Grundsätzlich besteht der Prozess eine Programm aus einem PPA zu installieren aus 3 Schritten:

  1. PPA-Paketquelle hinzufügen
  2. Paketquellen aktualisieren
  3. Programm installieren

sudo add-apt-repository ppa:[PPA-Name]
sudo apt-get update
sudo apt-get install [Programm-Name]

Interessante Ubuntu PPAs

Im folgenden möchte ich euch noch meine Lieblings PPAs nennen:

  • Kupfer: ppa:kupfer-team/ppa
  • Webupd8: ppa:nilarimogard/webupd8
  • Elementary: ppa:am-monkeyd/nautilus-elementary-ppa

Die neuesten Infos zu spannenden neuen PPAs bekommt ihr übrigens auf webupd8.org.

Was Ubuntu PPAs nicht können.

PPAs sind toll, um in Ubuntu die neuesten Programm-Versionen zu verwenden. Sie sind aber nicht dazu geeignet, system-kritische Bereiche von Ubuntu zu aktualisieren. So könnt ihr mittels PPAs nicht den neuesten Linux-Kernel und die neueste Hardware-Unterstützung nachinstallieren – das ist auch gut so. Diese Betriebssystemteile müssen ausgiebig getestet werden; nur so bleibt euer System stabil.

Falls ihr also die neueste Hardware-Unterstützung braucht, dann müsst ihr die neueste Ubuntu-Version Maverick installieren – aber das geht ja Ubuntu ja auch ganz leicht.

Wie haltet ihr es? Fahrt ihr das Ubuntu-Maverick-Update oder haltet ihr euer jetziges Ubuntu aktuell?


Linux-Notebooks unbefriedigend

Notebooks mit Ubuntu sind frustrierendby striatic

Die CT zieht ein niederschmetterndes Fazit:

Der Auslieferungszustand der Linux-Notebooks ist durch die Bank unbefriedigend und würde die meisten Windows-Kunden wohl zur Rückgabe bewegen.

Also ein glatte 6 für fertige Linux-Notebooks!

Was stört an Linux-Notebooks?

Die CT-Tester führen unter anderem folgende Kritikpunkte an:

  • alte, merkwürdige und asiatische Linux-Distributionen
  • man findet bei Asus und Acer nicht heraus, welche Linux-Distribution installiert ist
  • oft ist es schwierig die Linux-Notebooks in den Shops zu finden: bei Dell muss man beispielsweise extra anrufen
  • Suspend-to-Ram, Suspend-to-Disk und die Funktionstasten funktionieren teilweise auch nicht

Am besten schneidet noch das Notebook von HP ab; das ist aber auf Firmen abgestimmt und wird mit Redhat Linux ausgeliefert.

Was also tun, wenn man ein Notebook sucht, dass reibunglos mit Ubuntu läuft?

Ähnlich wie in meiner Anleitung: Ein Notebook zu kaufen, das mit für Ubuntu funktioniert, empfiehlt die CT erst mal zu recherchieren und dann sein Notebook unbedingt per Versandhandel zu bestellen. So kann man das  Notebook zwei Wochen mit  Ubuntu testen und es gegebenenfalls zurück schicken.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die CT empfiehlt das Fernabsatzgesetz zu misbrauchen, um sich ein passendes Notebook für Ubuntu zu besorgen.


3,5 Schriften für Ubuntu um glücklich zu sein

Schriften für Ubuntu

Heute stelle ich dir 3,5 Schriften oder besser Schriftfamilien für Ubuntu vor. Mit diesen Schriftarten solltest du in 90% der Fälle gut bedient sein.

Die Schriftfamilien sind:

  • Droid
  • Liberation
  • DejaVu
  • Linux Libertine

Das sind doch aber 4? Das stimmt schon, allerdings ist die Linux Libertine Schriftfamilie noch nicht ganz fertig. Deswegen sind es für mich 3,5 Schriftfamilien 🙂 

Droid

Die Droid-Familie wurde für Googles Handy-Betriebssystem entwickelt. Sie eignet sich sehr gut für die Anzeige auf kleinen Displays bzw. in kleinen Schriftgrößen. Echte Schönheiten sind die Schriften meiner Meinung nach nicht. Setzte die Droid-Schriften dort ein, wo du wenig Platzt hast – da ist die Droid-Familie fast nicht zu schlagen.

Droid Schriften in Ubuntu installieren:

sudo apt-get install ttf-droid
[Dein Password]

Liberation

Die Liberation-Schriften wurden von Redhat als Ersatz für Arial, Times New Roman und Courier lizensiert. Die Liberation-Schriften sind fast deckungsgleich mit den erwähnten Windows-Schriften. Meiner Meinung nach sind sie ein wenig angenehmer zu lesen als die Orginale. Verwende die Liberation-Schriften überall dort, wo du die Originale ersetzen muss – so bleiben die Abstände und Zeilenumbrüche gleich und du musst die Dokumente oder Websites nicht neu formatieren.

Liberation Schriften in Ubuntu installieren:

sudo apt-get install ttf-liberation
[Dein Password]

DejaVu

Die DejaVu-Schriften sind eine sehr umfangreiche Schriftfamilie die von der Bitstream Vera Schriftfamilie abstammen. Sie haben einen wahnsinnig großen Zeichensatzt und eignen sich sehr gut für den Bildschirm. Speziell die DejaVu Sans Mono ist eine Augenweide beim Programmieren. Die DejaVu Schriften fallen recht groß aus.

DejaVu Schriften in Ubuntu installieren:

sudo apt-get install ttf-dejavu
[Dein Password]

Linux Libertine

Die Linux Libertine Schriftfamilie befindet sich noch in der Entwicklung; für gedruckte Dokumente ist sie aber ein echter Knaller. Der Serifen-Schnitt ist fertig und wirlich super für längere Dokumente geeignet. Die Qualität ist wirklich beeindruckend und muss sich nicht hinter kommerziellen Schriften verstecken. Der serifen-lose Schnitt ist noch in der Entwicklung, er hört auf den Namen Biolenum und eignet sich gut für Überschriften in längeren Dokumenten.

Linux Libertine Schriften in Ubuntu installieren:

sudo apt-get install ttf-linux-libertine
[Dein Password]

Tipp zum Schluss

Ein Tipp noch zum Schluss: Verwende innerhalb eines Dokument nur eine Schriftenfamilie, denn Schriften müssen zueinander passen – Schriften der selben Familie tun das normalerweise auch.


3 Schritte zum Linux Laptop

Keine Panik
by Sarabbit

Um einen Linux-freundlichen Laptop, zu kaufen, der zu dir passt, musst du drei Fragen beantworten:

  1. Für was brauchst du deinen neuen Linux Laptop?
  2. Was für Hardware benötigst du in deinem Linux Laptop?
  3. Welche Laptop-Komponenten sind dabei problematisch?

Wenn du diese Fragen beantwortet hast, musst du eigentlich nur noch die richtige Hardware auswählen und du kannst deinen Laptop kaufen.

Wie du siehst, bauen die Fragen aufeinander auf.

Für was brauchst du deinen neuen Linux Laptop?

Letztlich bestimmt der Verwendungszweck deines Laptops, welche Hardware du brauchst. Wenn du mit deiner Maschine Grafiken erstellen und bearbeiten willst, hast du wahrscheinlich andere Anforderungen als wenn du hauptsächlich coden willst. Du musst  dir also klar werden, was du mit deiner Ubuntu Maschine machen willst.

Was für Hardware benötigst du in deinem Linux Laptop?

Welche Hardware-Komponenten werden von deinen Ideen und Interessen am meisten gefordert? Brauchst du eine leistungsfähige Grafikkarte, besonders viel RAM oder einen extrem schnellen Prozessor? 

Stell dir am besten eine Liste zusammen; schreibe alles auf was du brauchst.

Welche Laptop-Komponenten sind dabei problematisch?

Leider gibt es bestimmte Hardware-Komponenten die  unter einer Linux-Distribution wie Ubuntu immer wieder Probleme machen:

Grafikkarte

Ich empfehle dir zu kontrollieren, ob es Linux-Grafikkartentreiber für Ubuntu gibt. Die erste Anlaufstelle sollte die Webseiten der Grafikkarten-Hersteller sein. Bei Problemen und Fragen solltest du im Ubuntuusers-Forum nachfragen.

Suspend / Hibernate & Resume

Suspend & Resume sind oft eine Achillesferse unter Ubuntu. Hier kenne ich leider keine Patentlösung. Wenn irgendmöglich, stelle fest, ob der Laptop ein ACPI-kompatibles BIOS eingebaut hat.

WLAN-Karte

Theoretisch solltest du jede Karte zum laufen bekommen – wenn manchmal auch über Umwege. Ich habe die besten Erfahrungen mit Intel-Chips gemacht. Auch hier hilft im Zweifel Ubuntuusers.de weiter.

Sound-Karte

Wenn du kannst versuch einen Laptop ohne HDA-Chip(High Definition Audio) zu finden. Die HDA-Chips machen nämlich oft Ärger und nerven: mal funktioniert die Köpfhörer-Büchse nicht, mal geben die Boxen permanent ein Rauschen von sich.

Jetzt weisst du: worauf du bei deiner Suche nach einen Linux Laptop achten musst. Wenn du einen Laptop gefunden hast, solltest du auf jeden Fall den Laptop mit einer Live-CD ausführlich testen.


Stromsparen mit Ubuntu leicht gemacht

Um auf eurem Ubuntu Laptop Strom zu sparen, ist es wichtig, dass Ihr nicht mehr Leistung und Funktionalität bereitstellt, als Ihr eigentlich benötigt; wer keinen WLAN-Router in der Nähe hat, benötigt auch keinen aktivierten WLAN-Empfänger.

Jetzt gibt es einige Tools, mit dehnen ihr den Stromverbrauch auf eurem Laptop steuern könnt. Die meisten dieser Tool laufen aber in der Shell und sind nicht besonders komfortabel (Ja ich schaue auf dich Powertop). Eine lobenswerte Ausnahme ist Jupiter; ein Applet für die Taskleiste. Der Autor heißt FEWT und ist der einer der Entwickler von AuroraOS einer speziellen Distribution für Laptops und Netbooks.

Jupiter lässt euch verschiedene Power-Modi auf eurem Laptop einstellen. Ihr könnt so den Stromverbrauch eures Laptops den aktuellen Anforderungen anpassen. Darüber hinaus könnt ihr einige Geräte auch schnell an- und ausschalten.

Jupiter-Applet auf Ubuntu-Laptop

Um Jupiter zu installieren, macht ihr folgendes:

Jupiter Paketquellen in Ubuntu hinzufügen und Jupiter auf eurem Laptop installieren

1. Paketquellen in Ubuntu hinzufügen

sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/jupiter
sudo apt-get update

2. Jupiter auf eurem Laptop installieren

sudo apt-get install jupiter
sudo apt-get install jupiter-support-eee
 
Jupiter wird offiziell nur von AuroraOS und Fedora unterstüzt. Also benutzt es auf eigene Gefahr – bei mir hat es sich aber bis jetzt nur positv ausgewirkt.
 
Via webupd8

Feiner Tropfen für Ubuntu-User

Neulich habe ich einen Wein für Ubuntu-User gefunden. Leider war der Laden schon geschloßen. Demnächst wird es aber eine Weinprobe geben :). Und € 9,99 ist ja auch nicht übertrieben. Prost!


Linux-User sind Raubkopierer

Warum sind Linux-User Raubkopierer?

In einem Satz: Linux-User sind Raubkopierer, weil sie für Software nicht zahlen. Punkt!

Wir alle reden immer darüber wie toll Linux, Ubuntu und Open-Source-Software sind, aber wer von uns ist denn bereit dafür zu zahlen? Niemand! Alles muss kostenlos sein. Bei Linux und Open-Source geht es aber um Freiheit, nicht um Freibier! Wir, die alles kostenlos haben wollen, sind nicht besser, als die, die sich Software und Spiele illegal saugen.

Warum das ein verdammtes Problem ist!

Die Software für Linux ist beschissen!

Nennt mir eine high-end Grafik-Suite, nennt mir ein state-of-the-Art Spiel, nennt mir eine top Unternehmens-Software!

Man glaubt es kaum, aber geile Software zu schreiben ist viel Arbeit; wer viel arbeitet, muss essen und schlafen, sonst stirbt er; zu allem Überfluss wollen manche Entwickler noch ihre Familie versorgen.

Was macht der gemeine Open-Source-Programmierer nun?

Überraschung: Er geht arbeiten.

Was kann er in dieser Zeit nicht machen? Genau, er kann nicht an seinem Open-Source-Programm weiterarbeiten.

Schauen wir uns z.B. mal The Gimp an; einfach mal eine Beispiel-Rechnung, ohne genaue Recherche:

Um an Photoshop ranzukommen braucht das Projekt 4 Programmierer die Vollzeit darauf arbeiten; ein Programmierer verdient inklusive Sozialabgaben pro Jahr 60.000,- €; das macht dann lockere 240.000,- € pro Jahr. Damit ist noch kein Marketing betrieben, keine Grafiken erstellt, sondern nur die Programmierung berücksichtigt. Man muss natürlich dazu sagen, dass die Kosten sehr konservativ kalkuliert sind; wahrscheinlich reichen weder 4 Programmierer, noch 60.000 pro Nase – nicht wenn man kommerziell erfolgreiche Software schreiben will.

Wenn wir also wikrliche Killer-Open-Source-Apps haben wollen, müssen wir dafür zahlen – so einfach ist das!

Was können wir tun?

Spenden! Spenden! Spenden!

Leider machen wir es alle viel zu selten und zu wenig – mich eingeschlossen.

Wenn wir uns jetzt darauf einigen, dass wir als Open-Source-User spenden müssen, dann stellt sich die Frage:

Wie und wie viel spenden wir am besten?

Für jedes Projekt ein wenig zu spenden macht keinen Sinn, ich schlage deshalb diesen fünfstufigen Plan vor:

  1. Vergesst mal die großen Distros, den Linux-Kernel und sonstige von Firmen unterstützte Software – die haben genug Geld.
  2. Jetzt denkt mal scharf nach: Ohne welche Software könnt Ihr nicht mehr leben? Welches Projekt benutzt Ihr beruflich? Mach euch eine Liste.seine
  3. Schreibt eure Top 5 auf. Bei mir sieht die Liste so aus: Top5 Open-Source-Programme
  4. Jetzt stellt euch vor: Jemand nimmt eure Top 5 als Geisel; Wie viel Lösegeld würdet Ihr zahlen? Was sind euch eure Top 5 wert? Diesen Betrag schreibt Ihr jeweils hinter die Programme auf eurer Liste.
  5. Spendet! Ja genau, die Beträge, die ihr aufgeschrieben habt; die spendet ihr. Das Tolle ist, ihr könnt spenden wann ihr wollt; wenn ihr euer nächstes Projekt abgeschlossen habt, wenn euch die Oma etwas Geld schenkt, egal – aber denkt dran: Mit Freiheit kommt Verantwortung – werdet dieser Verantwortung gerecht und spendet!

Um es nochmal zu sagen, wenn ihr spendet seid ihr keine tollen Hechte, ihr seid einfach nur fair. Wenn ihr nicht spendet, seid ihr letztlich nicht anderes als Raubkopierer, die eine Gesetzeslücke gefunden haben.

Ich weiß die Versuchung Nichts zu tun ist groß, aber überwindet euren inneren Schweinehund – es lohnt sich!


Die Caps-Lock-Taste als AltGr-Taste benutzen

Hier ein kurzer Tipp um die Caps-Lock- oder Feststell-Taste zu einer zweiten AltGr-Taste umzubauen:

Im Home-Verzeichnis gibst du

xmodmap -pke > .Xmodmap
gedit .Xmodmap

in die Konsole ein, dann trägst du unten in die Datei

remove Lock = Caps_Lock keysym Caps_Lock = ISO_Level3_Shift

ein; wenn du jetzt noch im Terminal

xmodmap ~/.Xmodmap

eingibst, arbeitet die Caps-Lock-Taste in deinem Ubuntu als AltGr-Taste.