Nur ein Hobby, nix Professionelles

Habe vorhin dieses Video zum 20. Geburtstag von Linux gefunden. Alles fing mit diesem Mailinglisten-Post an:

Hello everybody out there using minix – I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing since april, and is starting to get ready. I'd like any feedback on things people like/dislike in minix, as my OS resembles it somewhat (same physical layout of the file-system (due to practical reasons) among other things).

I've currently ported bash(1.08) and gcc(1.40), and things seem to work. This implies that I'll get something practical within a few months, and I'd like to know what features most people would want. Any suggestions are welcome, but I won't promise I'll implement them ūüôā

Linus (torva…@kruuna.helsinki.fi)

PS. Yes – it's free of any minix code, and it has a multi-threaded fs. It is NOT protable (uses 386 task switching etc), and it probably never will support anything other than AT-harddisks, as that's all I have :-(.

Wer hätte gedacht, dass daraus mal der am weitesten verbreitete Betriebssystem-Kernel der Welt wird.


Why Choose Ubuntu

von Martin Gebhardt

Hallo, mein Name ist Martin und ich bin aktuell nicht motiviert genug, meinen eigenen Blog weiterzuführen. Aus diesem Grund nehme ich das Angebot von Marco gern an, euch diesen Gastartikel zu präsentieren.

Um was geht es?

Marco stellte hier folgende Frage:
Warum ist Ubuntu besser als Windows 7, OS X und Fedora? Welche Vorteile hat Ubuntu gegenüber anderen Betriebssystemen? Diese Frage gilt es zu beantworten.

Ok, wie in den Kommentaren des Artikels zu sehen, ist ist das Thema kein neues, viele sagen, das brauche ich nicht. Ich jedoch bin der Meinung, dass Marco hier beantwortet haben möchte, wieso man Ubuntu als Produktivsystem einsetzt. Dies natürlich an Beispielen erläutert. Im Grunde genommen so, wie es im Forum von ubuntuusers.de möglich ist, Folgendes zum Thema zu machen: Erwartungen an Ubuntu/Linux wurden nicht erfüllt.
Nur hier geht es eben um das Gegenteil, welche Erwartungen an Ubuntu/Linux wurden nicht erfüllt bzw. was klappt besser als mit anderen Betriebssystemen.

Hinweis: es handelt sich hier lediglich um einen Vergleich in meinem speziellen Fall, mit meinen Anforderungen. Dieser Artikel stellt kein sinnloses Schlechtgerede andere Betriebssysteme dar!

Lange Rede, kurzer Sinn – Ich leg dann mal los

Hintergrund
Ich bin vor etwa 6 Jahren durch Zufall auf Ubuntu gestoßen, als ich mal eine DVD einer PC-Zeitschrift im Laufwerk vergessen hatte und mich beim nächsten Start Ubuntu begrüßte. Zuerst wusste ich nichts damit anzufangen, aber ich habe es nach kurzer Recherche gleich mal installiert.

Schon damals hatte ich an meinen PC keine Anforderung wie Spiele oder Photoshop gestellt. Ich brauchte schon immer ein Arbeitsgerät mit Office-Anwendungen, schneller Browser, zuverlässig und unkompliziert muss es sein – das waren schon damals die wichtigsten Eigenschaften, die ein PC für mich mitbringen musste.
Um so mehr war ich überrascht, als ich den ersten Kontakt mit Ubuntu hatte und mich jeden Tag ein wenig mit dem System weiterentwickelt habe.

Mein Berufsleben entwickelte sich so, dass ich mittlerweile als Webdesigner und Serveradministrator tätig bin. Genau hier hat Ubuntu für mich entscheidende Vorteile, die meinen Alltag zum einen erleichtern und zum anderen mich viel effizienter arbeiten lassen. Wie ich darauf komme? Ich hatte zwischendurch mal wieder Windows 7, daher kann ich es ganz gut vergleichen.

Mit Kleinigkeiten fängt es an

Ich bau alle meine Webseiten immer komplett "per Hand" und nutze keine Programme, die da manchen etwas erleichtern. Ist eben eine Philosophie und soll nicht weiter Thema sein. Ich benötige zum Schreiben einer Webseite lediglich einen Texteditor mit vernünftigen Syntaxhighlight.
Bei Ubuntu ist das Bordmittel, gedit, bei Windows muss ich erst weitere Software, zum Beispiel notepad++, installieren.

Weiter geht es mit der Installation, falls man doch mal etwas braucht, was nicht schon bei der Standardinstallation dabei ist, gehe ich ins Softwarecenter oder, wenn ich den Name des Pakets kenne, ein kurzes apt-get install und die Sache ist erledigt.
Bei Windows muss ich erst den Browser benutzen, nach dem Programm suchen, installieren und hoffen, dass es funktioniert. (Ich hatte Windows 7 zu dem Zeitpunkt, als es auf den Markt kam. Da war das so eine Sache mit der Funktion.)

Wie schon erwähnt, gestalte ich Webseiten. Die müssen auch irgendwie auf den Server. Hierzu nutze ich Nautilus, ein Bordmittel. Einmalig sftp://user@127.0.0.1:12345/home/user/public_html/htmldocs und schon bin ich, nach Eingabe des Benutzerpassworts, da, wo ich hin will. Das Ganze auch noch als Lesezeichen gespeichert, und ich kann die Dateien direkt kopieren. Zudem benötigt man in diesem Fall keinen FTP-Server auf dem Webserver, was auch ein Sicherheitsplus ist.
Bei Windows benötigt man dafür (meines Wissens nach) immer noch ein weiteres Programm. Zum Beispiel FileZilla. Das spar ich mir.
Edit:Mir fällt eben ein, dass ein Kollege mal mit dem Dateibrowser (Explorer) so auf einen FTP-Server zugegriffen hat. Es geht also, war damals aber alles andere als zuverlässig bei den Dateiübertragungen. Das kann sich natürlich geändert haben!

Da ich auch Server verwalte, bin ich auch für deren Sicherheit zuständig. Meine erste Tat, wenn ich einen Auftrag bekomme, ist es den Zugriff auf den Server (SSH) so einzuschränken, dass sich kein Benutzer mit einem Passwort anmelden kann, der Benutzer root natürlich überhaupt nicht.
Mit Ubuntu spare ich mir die Zeit, dafür Putty zu installieren und alles über die Konsole zu erledigen. Hier klicke ich zu System -> Einstellungen -> Passwörter und Verschlüsselung -> Neu -> SSH-Schlüssel gebe alle nötigen Daten ein und den Rest macht Ubuntu für mich. Natürlich fertigt es mir auch die nötigen Inhalte in /home/user/.ssh/authorized_keys auf dem Server an.
Wie zu Beginn erwänt benötige ich bei Windows dafür Putty und muss alles per Konsole erledigen. Ok, geht vielleicht auch anders. Aber dafür müsste ich erstmal suchen und testen. Bei Ubuntu ist Seahorse auch schon bei der Installation dabei und es ist kinderleicht.

Vergessen möchte ich natürlich nicht so Dinge wie den Webbrowser. Ich bin seit eh und je Fan von Firefox. Bei Windows muss ich dafür erst einmal den IE benutzen, Firefox herunter laden, installieren. Das entfällt bei Ubuntu, wie jeder weis, auch.

Und jetzt?

Ja, das war es eigentlich schon. Viele werden jetzt denken, dass es wohl nicht so ein großes Problem sein sollte die paar Programme zu installieren und zu benutzen. Aber stellt euch vor, ihr müsst 8-12 Stunden am Tag mit diesen Programmen arbeiten. Da bei Ubuntu alles mitgeliefert ist und die Benutzung auch um einiges einfacher ist, ergibt sich für mich daraus ein erheblicher Vorteil in Sachen Zeitersparnis.
Des Weiteren wird das System auch nicht mit unnötig viel zusätzlicher Software zugestopft, da es einfach nicht nötig ist.

Ich hoffe ich konnte euch damit vermitteln, dass es für mich ein klarer Vorteil ist, mit Ubuntu zu arbeiten. Und ich denke das zu erläutern, soll der Sinn hinter dieser Blogparade sein.

Vielen Dank fürs lesen ūüôā

Autor: Martin Gebhardt
Mail: post@wesenskrise.de
Twitter: @Wesenskrise
Facebook: martin.gebhardt


Ubuntu 11.04 Shortcuts

Shortcuts Ubuntu 11.04

Ich habe mich mal hingesetzt und ein Cheat-Sheet für die Shortcuts in Ubuntu 11.04 Natty Narwhal zusammengestellt. Es enthält die mir bekannten Tastenkombinationen für Unity und Metacity in Ubuntu Natty. Zusätzlich habe ich auch noch die wesentlichen Mausaktionen mit reingepackt.

Die Shortcuts basieren auf diesem AskUbuntu-Thread. Das Cheat-Sheet ist noch in einem sehr frühen Stadium und wird sich bestimmt noch verändern, aber zum Anfang sollte es schon recht nützlich sein.

Die folgenden Formate habe ich vorbereitet:

Wenn ihr noch weitere wichtige Tastenkombinationen für Ubuntu 11.04 kennt, freue ich mich über jeden Tipp.


Gimp zum slicen eines Webdesigns

Mit Gimp könnt ihr ganz einfach ein Webdesign in seine Einzelteile zerlegen (engl. slicen). Die einzelnen Bilder könnt ihr dann bei der Programmierung des Webdesigns in die Website einarbeiten.

Insgesamt sind für das Slicing des Webdesigns 3 Arbeitsschritte notwendig:

  1. ungewünschte Ebenen / Objekte entfernen
  2. Hilfslinien setzen
  3. Slicing-Filter anwenden

Wer Gimp noch nicht installiert hat, findet hier eine Anleitung.

Ungewünschte Ebenen / Objekte entfernen

Blendet alle Ebenen aus, die ihr nicht für die Programmierung benötigt, z.B. Text, Menü und Logo. Dinge die stören und nicht als eigene Ebene im Bild sind, schneidet ihr aus oder überzeichnet sie (in Zukunft aber immer Ebenen verwenden).

Gimp: Ebenen ausblenden

Hilfslinien in Gimp setzen

Dann zieht ihr die Hilfslinien in das Webdesign. Die Hilfslinien dienen später beim Slicing als Schnittkanten an denen das Webdesign zerteilt bzw. gesliced wird.

Gimp: Lineal anfassen

Exkurs: Hilfslinien in Gimp verwenden

Um Hilfslinien in Gimp zu verwenden, fasst ihr mit der Maus einfach ein Lineal an und zieht dann die Hilfslinien in das Bild. Wenn ihr keine Hilfslinien seht, müsst ihr die Hilfslinien evtl. mit Strg+Shift+T oder unter Ansicht > Hilfslinien anzeigen aktivieren.

Gimp: Hilfslinien anlegen

Webdesign slicen

Zum Abschluss wählt ihr im Menü Filter > Web > Zerteilen. Im darauf folgenden Dialog wählt ihr das gewünschte Verzeichnis und Format; sonst könnt ihr die Einstellungen so lassen, wie sie sind.

Gimp: Slcing-Filter

Das Ergebnis könnt ihr dann im zuvor gewählten Ordner anschauen. Dort findet ihr eine HTML-Datei mit einer Layout-Tabelle und die zerteilten Bilder. Im Video seht ihr die einzelnen Schritte nochmal live in Action. Jetzt könnt ihr loslegen und euer mit Gimp geslicetes Webdesign programmieren.

Gimp: einzelne Bilder nach Slicing


Mitarbeiter des Monats

Seit gestern haben wir hier einen neuen Mitarbeiter bei Rockiger: Tux.

Obwohl er erst seit gestern dabei ist, hat er sich schon ganz klar zum Mitarbeiter des Monats qualifiziert.

Großer Dank geht an B1-Systems für die gelungene Vermittlung, aber die kennen sich ja auch mit Linux/Open Source Consulting, Training, Support & Development aus. Klar das der Tux eine gute Ausbildung genossen hat.

Großer Stofftux bei der Arbeit

Großer Stofftux bei der Arbeit

Großer Stofftux bei der Arbeit

Großer Stofftux bei der Arbeit


Warum ist Ubuntu besser als X?

Warum ist Ubuntu besser als Windows 7, OS X und Fedora? Welche Vorteile hat Ubuntu gegenüber anderen Betriebssystemen? Diese Frage gilt es zu beantworten.

Aus diesem Grund möchte ich hier im Planeten eine Blogparade starten, die genau auf dieses Thema eingeht.

Auf Youtube gibt ja eine Menge guter und schlechter Videos, die die Überlegenheit von Ubuntu ansprechen. Sie sind meistens aber recht unsachlich und begründen die Vorteile von Ubuntu nur selten. Deswegen habe ich gedacht, lassen wir doch mal die Blogger im Planeten darüber schreiben.

Mich interessiert warum findet Ihr Ubuntu besser als andere Betriebssysteme? Jeder Grund zählt und ist richtig. Es gibt kein wahr oder unwahr; es geht um persönliche Meinungen. Jeder kann seine ganz eigenen Gründe haben.

Edit: Wer will muss Ubuntu nicht mit einem anderen Betriebssystem vergleichen, sondern kann natürlich einfach nur über besonders nützlich Features schreiben.

Blogparade über Ubuntu's Vorteile

Was ist eine Blogparade? Für alle die nicht wissen, was eine Blogparade ist. In einer Blogparade gibt der Initiator (das bin in diesem Fall ich) ein Thema vor, ein interessierter Blogger (dass seid hoffentlich ihr) veröffentlichen dann einen Artikel zu diesem Thema (Warum ist Ubuntu besser als X?). Die Veröffentlichung teilt der Blogger mir dann mit (marco@rockiger.com) und ich liste die Artikel hier auf. Am Ende der Blogparade werde ich einen eigenen Artikel ein Resümee ziehen.

Wie nehmt Ihr an der Blogparade teil? Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Ihr schreibt einen Blogartikel und sendet mir den Link mit eurem Namen/Pseudonym zu. Ich veröffentliche den Link dann hier auf der Website.

  2. Falls Ihr keinen eigenen Blog habt und trotzdem einen Artikel schreiben wollt, könnt ihr hier einen Gastbeitrag schreiben.

    Bis wann läuft die Blogparade? Die Blogparade läuft bis zum 28.04.2011 – an diesem Tag erscheint Ubuntu 11.04 Natty Narwhal.

    Jetzt hoffe ich auf rege Beteiligung.

    Beiträge in chronologischer Folge

    1. Ubuntu macht Werbung von Gregor Fröhlich, eingereicht am 11.03.2011
    2. Warum ich Ubuntu benutze von Valentin, eingereicht am 12.03.2011
    3. Why Choose Ubuntu von Martin Gebhardt, eingereicht am 01.04.2011

    Gimp f√ľr Webdesign

    Gimp ist die Bildbearbeitung für Webdesign mit Ubuntu. Jeder der Websites unter Ubuntu gestalten will braucht dazu Gimp. Wie man Gimp einrichtet so, dass keine Wünsche mehr offen bleiben, will ich euch hier zeigen.

    Wer meint, er braucht auch unter Ubuntu Photoshop zum Webdesign, der kann sein Glück mit Wine versuchen. Ich bin der Meinung, das ist nicht nötig, aber, wenn man schon seit Jahr und Tag Photoshop benutzt, kann ich das verstehen.

    Wir werden im Folgenden:

    1. Paketquellen für Gimp und bestimmte Plugins hinzufügen
    2. Gimp, die Plugin-Registry und den Resynthesizer installieren

    Paketquellen installieren

    Wir müssen nur eine PPAs installieren: und zwar die von Webup8.org, damit können wir den aktuellsten Stable-Release von Gimp und die Plugin-Registry installieren. Im Terminal eineinfach:

    sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8
    sudo apt-get update

    Gimp, Plugin-Registrym, Resynthesizer in Ubuntu installieren

    Gimp installiert ihr denkbar einfach, im Ubuntu App-Store, ich meine natürlich Software Center, nach Gimp suchen und auf installieren klicken. Analog installiert ihr die Registry (Paketname: gimp-plugin-registry) und den Resynthesizer (Paketname: gimp-resynthesizer).

    Etwas schneller könnt ihr  Gimp mit den beiden anderen Paketen natürlich auch im Terminal installieren:

    sudo apt-get install gimp gimp-plugin-registry gimp-resynthesizer

    Das ganze sollte dann so aussehen:

    Gimp in Ubuntu mit
Plugin-Registry installiert

    Gimp bringt für das Webdesign schon eine ganze Menge Funktionen mit. Mit der Plugin-Registry und dem Resythesizer sollten kaum noch Wünsche für das Webdesign mit Ubuntu mehr offen sein.

    Übrigens: Wenn ihr keine Lust habt, das selbst zu machen, könnt ihr auch einfach Rockiger OS installieren.


    Linux auf der Cebit 2011

    Schielender
Tux auf der Cebit 2011

    Eigentlich wollte ich ja jetzt was Tolles über die Linux, Ubuntu und Open-Source auf der Cebit 2011 schreiben, aber leider habe ich nichts spannendes gefunden.

    Das Beste war noch das Gewinnspiel von B1, die einen schielenden Tux verlost haben. Er erinnert mich an das Opossum Heidi – wahrscheinlich weil er auch zu dick ist.

    Ausgestellt haben nur die üblichen Firmen in Halle 2 und im Open-Source-Park waren ein paar unerschütterliche Open-Source-Projekte wie Enlightenment, Firefox und LibreOffice zu sehen – die den Menschen Open-Source näher gebracht haben.

    Wirkliche Neuerungen oder spannende Projekte wie Qt, Android, etc. habe ich aber leider keine entdeckt – schade eigentlich.

    Apropos Android in Halle 16 wurden gefühlte 100.000 Android-Tablets ausgestellt. Scheinbar der Megatrend für 2011.


    Hardware-Tests f√ľr Ubuntu

    Hardware-Benchmarking f√ľr Linux

    OpenBenchmarking.org ist die größte Linux-Hardware-Datenbank im Internet. OpenBenchmarking.org bietet euch die Möglichkeit die passende Linux-kompatible Hardware für Ubuntu  zu finden.

    Die Inhalte von OpenBenchmarking.org entstehen automatisiert durch die Verwendung der Phoronix Test-Suite 3.0. Wenn ein Nutzer der Übermittlung der Daten zustimmt, werden automatisch die Testergebnisse an OpenBenchmarking.org übertragen. 

    OpenBenchmarking.org ist somit ein riesiges Crowdsourcing-Projekt. Der Vorteil gegenüber den herkömmlichen Harware-Datenbanken für Linux: Die Tester müssen nicht mehr aufwendige "Testberichte" schreiben, sondern sie testen ihre Hardware mit der Phoronix Test-Suite und die Daten werden dann automatisch übermittelt. Die Folge: Einfachere Testberichte führen zu mehr Tests, dadurch entsteht eine bessere Datenbasis für Ubuntu-Hardware. Ihr könnt euch beispielsweise die getestete Hardware für Ubuntu 10.10 ansehen. Allerdings würde ich, bevor ich einen Laptop kaufen würde, nochmal recherchieren.

    Selber Hardware für Ubuntu testen

    Wenn ihr nun selbst auch eure Hardware mit Ubuntu testen wollt, müsst ihr euch die Phoronix Test-Suite runterladen.

    Einzige Vorraussetzung ist, dass ihr php5 installiert habt. Unter Ubuntu einfach in der Konsole:

    sudo apt-get install php5-cli

    eingeben. Dann entpackt ihr die Phoronix Test-Suite, wechselt in das entpackte Verzeichnis und installiert die Test-Suite mit

    sudo ./install-sh

    Hardware Tests anzeigen

    Jetzt könnt ihr euch alle Hardware-Tests anzeigen lassen:

    phoronix-test-suite list-tests

    Wenn ihr nun den X-Plane Grafikkarten-Test machen wollt:

    phoronix-test-suite benchmark pts/xplane9

    Die Phoronix Test-Suite fragt euch dann, ob ihr eure Testdaten zu OpenBenchmarking.org übertragen wollt; installiert die Abhängigkeiten  für den Test (Achtung: Root-Passwort wird evtl. benötigt); dann startet der Test.

    Kann OpenBenchmarking.org einen Unterschied machen?

    Wie seht ihr das, ist ein OpenBenchmarking.org ein guter Ansatz, um etwaige Hardware-Probleme mit Ubuntu zu lösen bzw. die Auswahl der richtigen Hardware für Ubuntu-Anwender zu erleichtern?


    Ubuntu f√ľr Webworker: Apache, MySQL und PHP installieren

    Ubuntu f√ľr Webworker: Entwicklungs-Server

    Wer unter Ubuntu Websites entwickeln will, der sollte auch einen Webserver installiert haben. Klassisch ist hier der Lamp-Stack mit Apache, MySQL und PHP.

    Wer also mit Pencil Wireframes von seinen Website-Ideen entworfen hat und diese nun programmieren will kann sich unter Ubuntu ganz leicht einen Webserver installieren.

    Webserver Meta-Package installieren

    Als Erstes installiert ihr das Meta-Package "lamp-server". Dafür  einfach ein Terminal öffnen und Folgendes eingeben:

    sudo apt-get install lamp-server^

    Während der Installation müsst ihr für den MySQL-Datenbankserver das Root-Passwort festlegen. Dieses Passwort braucht ihr später für die Verwaltung der Datenbank, also bitte gut merken oder besser in einen Passwortmanage für Ubuntu speichern.

    Nützliche Tools für den Ubuntu Webserver

    Eigentlich könnten wir jetzt aufhören, ein paar wichtige Tools solltet ihr trotzdem noch installieren:

    sudo apt-get install php5-cli php5-gd phpmyadmin

    Mit phpmyadmin könnt ihr nachher ganz komfortabel unter http://localhost/phpmyadmin neue Datenbanken anlegen (Ich hoffe ihr habt euer Datenbank-Passwort noch).

    Jetzt steht das Grundgerüst für eure Dev-Umgebung und ihr könnt anfangen mit PHP zu programmieren oder ein CMS wie Drupal zu installieren. Es gibt natürlich noch eine Menge andere Konfigurationsmöglichkeiten. Diese hier vorzustellen würde aber den Artikel sprengen.

    Was habt ihr noch so auf eurem Dev-Server eingestellt? Mich interessiert besonders: Was habt ihr für rewrite-Regeln – damit kenne ich mich nämlich nicht so gut aus ūüôā