Linux auf Laptops immer noch überraschend schwach

Business Laptops mit Linux immer noch ernüchternd

In der ct 20/11 wurden mal wieder Laptops mit Linux getestet. "Mit lediglich einem fast perfekt und drei halbwegs gut laufenden Laptops scheint das Ergebnis ziemlich ernüchternd." Der Autor betont, dass man sich auch nicht auf den guten Ruf verlassen kann – wie ihn beispielsweise die Lenovo Thinkpad Familie genießt.

Der Test wurde mit den Geräten aus einem Test für Business-Laptop durchgeführt. Die Überlegung war: Business-Laptops sind in der Regel besser für Linux geeignet. Auf allen 10 Geräten wurde Ubuntu 11.04 installiert; nach der Installation wurden 6 der 10 Laptops ausgesiebt.

Die verbliebenen 4 Geräte:

  • Dell Latitude E6420
  • Fijutsu Lifebook S750
  • Lenovo Thinkpad T420
  • Toshiba Tecra R840

wurden dann intensiv getestet. Grundsätzlich wurde bemängelt, dass viel Feintuning benötigt wurde. Dabei kam heraus, dass außer beim Thinkpad kein Gerät in vollem Funktionsumfang lief und selbst beim Thinkpad noch viel Optimierungspotential bei der Konfiguration des Betriebssystems vorhanden war – Knackpunkt waren hier vor allem die Stromsparfunktionen.

In einem Leserbrief habe ich mich gefragt, wie das Problem gelöst werden kann. Diesen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

 

Sehr geehrter Herr Leemhuis,

Die von Ihnen beschriebenen Probleme (Komponenteauswahl und optimierte Konfiguration) können nur von auf Linux spezialisierten Laptop-Herstellern gelöst werden. Für die etablierten Hersteller werden Linux-Anwender immer Kunden 2. Klasse sein. Dies fängt bei der Auswahl der Hardware-Komponenten an und hört bei der lieblosen Konfiguration des Betriebssystems auf – man stelle sich nur mal vor: einen Windows-Laptop ohne passenden Grafikkarten-Treiber zu kaufen.

Die Situation ist umso ironischer, als dass sich die großen Hersteller über wegbrechende Margen beschweren und Linux ihnen die Möglichkeit gibt, sich mit einfachen Mitteln ein Alleinstellungsmerkmal zuzulegen. Also wird das wohl ein auf Linux spezialisierter Hersteller diese Nische besetzen – das Beispiel Apple lässt grüßen.

Mit freundlichen Grüßen
Marco Laspe


Diskussionsbeitrag zur Finanzierung von Open-Source

29 Janvier 2009 - Paris

Die Finanzierung von Open-Source-Software ist immer wieder ein Problem. Speziell kleine Projekte haben immer wieder zu kämpfen, sei es bei neuer Hardware oder der Server-Miete – von der Bezahlung der Team-Mitglieder ganz zu schweigen. Hinzu kommt, dass die meisten Open-Source-Projekte werden von Einzelkämpfern programmiert und haben einfach nicht die Men-Power um sie (schneller) weiterzuentwickeln.

Meine beiden Lieblingsbeispiele sind die beiden Projekte Scribes und Gimp – Gimp als Beispiel für ein großes komplexes Projekt, Scribes als kleines Projekt mit einem Programmierer.

Gimp 2.8 verschiebt sich immer weiter nach hinten

Gimp hat Probleme, weil zu wenig Geld und Programmierer vorhanden ist. Die Roadmap für Gimp 2.8 wurde schon mehrmals angepasst und mit viel Glück wird Gimp 2.8 Ende des Jahres erscheinen. Bitte versteht mich nicht falsch: Gimp ist eine sensationell gute Software. Trotzdem läuft Gimp kommerzieller Software wie Photoshop immer etwas hinterher. Bis heute fehlen Ebenen-Gruppierung, Rich-Text-Formatierung oder ein Ein-Fenster-Modus. Man stelle sich mal vor, wenn die drei Hauptprogrammier Vollzeit an Gimp arbeiten könnten. Gleiches gilt für andere Multimedia-Software wie OpenShot und Ardour.

Scribes erfüllt nicht die Wünsche seiner Anwender

Scribes ist ein Editor der mit sehr viel Liebe zum Detail designt und programmiert. Ich lasse mich sogar zu der Aussage hinreißen, dass Scribes der beste Editor überhaupt ist. Scribes hat in den Augen vieler Anwender einen großen Makel: Scribes hat keine Tabs. Der Author meint, Tabs seien kontraproduktiv. Trotz der vielen Bitten der Anwender wird es wegen Zeitmangels des Authors keine Tabs in Scribes geben. Es sei denn, es findet sich ein weiterer Programmierer, der dieses Feature implementiert, oder irgendjemand macht Geld locker, damit der Author Zeit hat das Tab-Feature zu programmieren.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Grundsätzlich sehe ich drei Lösungsansätze:

  • Spenden
  • Doppelte Lizenzierung
  • Sponsorship

Spenden

Die einfachste Lösung sind spenden der Anwender. Leider machden das die Wenigsten von uns in außreichendem Umfang.

Wer noch nie was für ein OSS-Projekt gespendet hat, sollte das unbedingt nachholen, die Entwickler sind einem meistens wirklich dankbar.

Doppelte Lizenz

Die doppelte Lizenz ist weit verbreitet im B2B-Bereich. Meist gibt es dann eine Community-Version, die abgespeckt ist und keinen Support enthält.

Für Deskop-Anwendungen ist diese Modell meines Wissens nicht sehr verbreitet, weil sich Support nicht so gut an Endkunden verkaufen lässt. Deswegen scheinen viele Firmen Vorbehalte gegen die Veröffentlichung der Sourcen zu haben.

Sponsorship

Sponsorship ist eine weitere Möglichkeit der Finanzierung von Open-Source-Projekten. Dabei muss man unterscheiden, zwischen reinen Geldspritzen und dem Abstellen von Entwicklern und Designern. Unter dem Strich muss man sagen, dass die meisten der erfolgreichsten Open-Source-Projekte irgendeine Form von Sponsoring bekommen. Als Beispiele will ich mal den Linux-Kernel, Firefox und LibreOffice nennen.

Einführung des Open-Source-Zehnt

Der Open-Source-Zehnt ist eine Idee von Gabriel Weinberg und kann als eine besondere Form des Sponsoring betrachtet werden. Er basiert auf dem Kirchen-Zehnt, der bis ins Mittelalter üblich war. Demnach hatte ein Gläubiger ein Zehntel seines Einkommen bei seiner Glaubensgemeinschaft abzuliefern.

Für Firmen und Selbstständige, die sich freiweillig verpflichten, hat der Zehnt den Vorteil, dass sie ihn erst auszahlen, nachdem sie Einnahmen generiert haben. Sie bekommen von der Open-Source-Gemeinschaft eine Art Kredit für Software, den sie dann später "zurückzahlen".

Umgekehrt ist es nur fair, wenn man als Firma Open-Source nicht einfach nur als kostenlose Software sieht, sondern der Gemeinschaft auch etwas zurückgibt.

Das gilt natürlich auch für die Rockiger UG. Wir werden in Zukunft 10% unseres Gewinns an Open-Source-Projekte spenden.

Was für Möglichkeiten seht ihr noch, um Open-Source-Projekten eine bessere Finanzierung zu ermöglichen? Was haltet ihr vom Open-Source-Zehnt?


Wir stellen vor: das SatchBook

Das SatchBook - ein high-end Laptop mit Ubuntu. Funktional, elegant und fortschrittlich

Lange hat es gedauert; jetzt ist es endlich da. Fast 2 Jahre haben wir daran gearbeitet. Alles ist aus der Idee heraus entstanden: Einen Laptop herauszubringen der perfekt mit Ubuntu läuft und der gleichzeitig die Hersteller belohnt, die Ubuntu-freundliche Hardware produzieren.

Ubuntu – nicht weil es billiger ist, sondern besser

Das SatchBook sollte der ultimative Ubuntu-Laptop werden – Leistungsfähige Hardware kombiniert mit der Power von Ubuntu.

Bis jetzt gab es ja immer nur Computer mit Open-Source-Software um Kosten zu sparen, aber immer ein wenig nach dem Motto: "Was nichts kostet, kann auch nicht gut sein." Davon wollten wir Abstand nehmen, wir wollten ein Laptop, dass den MacBooks und XPSs zeigt wo der Hammer hängt – ebenbürtige Hardware mit einem überlegenen Betriebssystem (Wenn du mehr über das SatchBook erfahren willst, geht es hier zur Produktseite).

 Ich denke, dass ist uns gelungen.

Zum Abschluss noch ein paar Bilder vom SatchBook


Linus Torvalds: Es gibt keine richige Open-Source-Ideologie

Linux Torvalds hat sich in einem Interview mit der argentinischen Zeitung La Pagina zum Thema Open-Source-Ideologie geäußert:

Ich denke es gibt viele Ideologien [, die die Open-Source-Softwareentwicklung motivieren]. Ich habe meine eigenen Gründe, andere haben ihre Gründe. Ich glaube die Welt ist ein komplizierter Ort, und Menschen sind interessant und komplizierte Tiere, die Dinge aus komplexen Gründen heraus tun. Das ist der Grund wieso ich denke, es sollte nicht eine Ideologie geben.

Ich finde es wirklich erfrischend, dass Menschen an Linux arbeiten, weil sie denken, sie verbessern die Welt, indem sie Technologie verbreiten und sie mehr Menschen zugänglich machen – und sie denken Open-Source ist ein guter weg dies zu tun. Das ist eine Ideologie. I denke ein Großartige. Es ist nicht wirklich der Grund wieso ich mit Linux angefangen habe, aber es erhellt mein Herz, dass Linux auf  diese Art benutzt wird.

Aber ich denk auch, dass es großartig ist, dass Firmen Open-Source-Software benutzen, einfach weil es gut für Ihr Geschäft ist. Das ist eine ganz andere Ideologie, und ich denke, dass auch diese Ideologie völlig berechtigt ist. Die Welt wäre ein viel schlimmerer Ort, wenn wir keine Firmen hätten, die Geld für ihre Leistungen verlangen.

Die einzige Ideologie, die ich ablehne, ist die Ideologie, die andere ausschließt.

Wenn man die Passage liest, merkt man ziemlich schnell, wieso Linus es geschafft hat, Linux zu dem zu machen, was es heute ist.
 


Auf der Suche nach der perfekten Partitionierung

Warum ist Ubuntu besser als X - Blogparade

 

Am 11.03.2011 hatte ich hier im Blog ja eine Blogparade zum Thema: Warum ist Ubuntu besser als X?

Mir ging es bei der Frage darum, warum ihr Ubuntu benutzt und nicht ein anderes Betriebssystem wie Windows, OS X oder Fedora? Ich wollte dabei aber eben auch ein paar konkrete Argumente hören, was denn genau besser ist als bei anderen Betriebssystemen. Häufig ist die Wahl des Betriebssystems ja nur noch eine Glaubensfrage – genau davon wollte ich weg.

Auf den Aufruf zur Blogparade gab es drei Antworten, für die ich mich herzlich bedanken möchte und die ich im Folgenden noch kurz zusammenfasse:

  1. Ubuntu macht Werbung von Gregor Fröhlich

    Gregor verweist in seinem Blog-Artikel auf mehrere Werbeclips für Ubuntu, die die Vorteile von Ubuntu herausstellen. Erwähnt werden die kürzere Startzeit, das komplettere Softwarepaket und die höhere Sicherheit, weil das System virenfrei ist.

  2. Warum ich Ubuntu benutze von Picomol

    Bei Picomol geht es nicht um einen Vergleich von Ubuntu zu einem anderen Betriebssystem, sondern warum er Ubuntu benutzt. Letztlich ist die Wahl des Betriebssystems etwas Individuelles.

    Seine Gründe für Ubuntu sind:

    • die virtuellen Arbeitsflächen
    • man kann jederzeit einen LAMP-Stack aufsetzen
    • man ist bei Ubuntu ganz nah an der Entwicklung dran (Stichwort: Spielzeug)
    • mann kann Ubuntu anpassen, wie man es will, und
    • letztlich der freie Gedanken von Ubuntu und Open-Source
  3. Why Choose Ubuntu von Martin Gebhardt

    Martin arbeitet als Webdesigner und Sysadmin, deswegen ist für ihn ein System wichtig, dass unkompliziert und zuverlässig arbeitet, ein Office und einen schnellen Browser besitzt.

    Für Martin sind es die Kleinigkeiten, die Ubuntu besser als z.B. Windows 7 machen:

    • So ist schon ein guter Editor installiert,

    • auch das Kopieren von Dateien auf den Webserver geht mit Bordmitteln und

    • als Browser ist Firefox installiert.

     

    Falls man noch Software extra braucht, kann man sie mit dem Software-Center ganz einfach nachinstallieren. Schlussendlich spart Ubuntu einem Webworker einfach Zeit.


Die große Linux-Weltkarte

Große Linux-Weltkartededoimedo.com

 

So, zum Wochende gibt es noch diese großartige Linux-Weltkarte.

Warum ausgerechnet Ubuntu kommunistisch ist, weiß ich allerdings auch nicht – immerhin ist oder war der Chef millardenschwer.

Wenn ihr auf das Bild klickt, könnt ihr die Weltkarte in 2752x1536px runterladen. Die Weltkarte ist extra in 16:9 gehalten, damit ihr sie gut als Desktop-Hintergrund verwenden könnt.

Viel Spaß damit und schönes WE


Why Linux Sucks Talk 2011

Brian Lunduke hat auf dem Linux-Fest Northwest wieder seinen "Why Linux Sucks"-Talk gehalten.

Verbesserungen

Brian sieht in vielen Bereichen Verbesserungen im Linux-Öko-System:

  • Das http://www.humblebundle.com/Humble Indy Bundle hat gezeigt, Spiele-Entwickler können auf der Linux-Plattform Geld verdienen – mehr als auf dem Mac.
  • Kommerzielle Software ist endlich über den Ubuntu Software-Center erhältlich.
  • Linux-Desktops sehen heute richtig gut aus.

Unity gut für Linux-Neulinge, nicht für Linux-Profis

Sein Verhältnis zu Unity scheint eher ambivalent zu sein: Unity ist sinnvoll für Neueinsteiger, aber für die bisherigen Nutzer ist es ein kleiner Schlag ins Gesicht.

Zu wenig Spitzensoftware unter Linux

Der größte Knackpunkt ist für Brian nach wie vor, dass es an (erstklassiger) Software für Linux fehlt.

Der Grund: es mangelt vielen freien Software-Projekten an Geld. Deswegen können die Entwickler sich leider nicht Vollzeit um die Projekte kümmern – was aber eigentlich notwendig wäre.

Brian nennt als Beispiele Standard-Software; wie die Audio-Software Ardour, die im Vergleich zu Garage-Band auf Mac OS X zu schwierig zu bedienen ist, und Video- und Bildbearbeitung.

Unterschiedliche Lösungsansätze

Hier nennt er unterschiedliche Lösungsansätze:

  • Sponsoring durch Unternehmen – der wahrscheinlich erfolgreichste Ansatz bei freier Software
  • Verkauf von Software mit Source-Code – gibt es das in der Praxis überhaupt?
  • Spenden – aber so, als müsste man sich die Software-Kaufen (So kann man die Spenden-Höhe berechnen)
  • klassische closed-source Software, evtl. mit freiem Preis – wie beim Humble Indy-Bundle

Seht euch das Video am besten selbst an. Brian versteht es, seine Aussagen prägnant auf den Punkt zu bringen.


Ubuntu 11.04 Desktop gut für Anfänger geeignet

Matthew Paul Thomas hat auf Developer Mainlinglist von Ubuntu User-Experience-Testergebnisse zu Ubuntu 11.04 mit Unity veröffentlicht. Die Testergebnisse sind meiner Meinung nach sehr erfreulich. Auch die Meinungen zu Ubuntu 11.04, die die Probanden geäußert haben, können als positiv gewertet werden.

Die wichtigsten Tasks wurden von den Testpersonen gelöst: so war es kein Problem Programme im Launcher zu öffnen und das Anwendungs-Menü wurde trotz Wechselmechanismus erkannt.

Allerdings gab es auch echte Probleme: das Anlegen von neuen Anwendungen im Launcher erscheint wenig intuitiv, MP3s abzuspielen war ein echtes Problem (von Ubuntu nicht Unity), das Verhalten des Launchers ist in manchen Fällen nicht verständlich.

Was mich aber am meisten interessiert hat, war der Gesamteindruck der Testpersonen. Dieser war überwiegend positiv. Am meisten begeistert, hat mich folgende Aussage von Testperson 9:

"Es ist in Ordnung ... Es ist nicht so verwirrend wie ein Mac."


Ausführlicher Unity Test [Video]

Briantwill hat auf Youtube einen ausführlichen Unity-Test veröffentlicht. Er beleuchtet alle Ecken von Unity:

  • was ist gut in Unity
  • was muss sich bis zum Release von Ubuntu 11.04 noch verbessern
  • was hat sich schon verbessert.

Der Unity-Test ist mit 26 Minuten ein ziemlicher Brocken, lohnt sich aber auf jeden Fall als Feierabend-Video:

Update: Video-Review von Linux und ich über Unity, diesmal mit Bewegt-Bild


Unity kommt bestimmt default

Durch diese Nachricht von Kees Cook herrscht momentan ein wenig Verwirrung in der Ubuntu Community, ob Unity der Default-Desktop in Natty sein wird.

Glasen findet das auch gut so, seiner Meinung nach ist Unity noch nicht reif, der Standard-Desktop in Ubuntu zu sein.

 

Ich bin da anderer Meinung: 

  1. Unity kommt auf jeden Fall als Standard-Desktop. Alles andere wäre der totale Super-Gau für Canonical. Seit Monaten diskutieren die Leute über Unity, den neuen Ubuntu-Desktop, und dann wird er nicht default ausgeliefert. Das kann ich mir nicht vorstellen, beim besten Willen nicht. Außerdem ist Mark Shuttleworth der Chef von Ubuntu, und der hat heute in einem Interview bei Linux-User erklärt, dass Unity der neue Standard-Desktop. Diese Blöße gibt er sicht nicht.
  2. Unity rockt! Meiner Meinung nach, ist Unity viel besser als alles was ich bis jetzt benutzt habe. Mit Unity wird Ubuntu Natty das fortschrittlichste Betriebssystem für PCs und Laptops sein. Man würde eine große Chance vergeben, vor OS X Lion oder Fedora 15, ein neues User-Interface auf den Markt zu bringen.

Wie seht ihr das? Sollte Ubuntu mit Unity als Standard-Desktop kommen oder noch 6 Monate warten? Oder ganz auf Unity verzichten?