Linux-Notebooks unbefriedigend

Notebooks mit Ubuntu sind frustrierendby striatic

Die CT zieht ein niederschmetterndes Fazit:

Der Auslieferungszustand der Linux-Notebooks ist durch die Bank unbefriedigend und würde die meisten Windows-Kunden wohl zur Rückgabe bewegen.

Also ein glatte 6 für fertige Linux-Notebooks!

Was stört an Linux-Notebooks?

Die CT-Tester führen unter anderem folgende Kritikpunkte an:

  • alte, merkwürdige und asiatische Linux-Distributionen
  • man findet bei Asus und Acer nicht heraus, welche Linux-Distribution installiert ist
  • oft ist es schwierig die Linux-Notebooks in den Shops zu finden: bei Dell muss man beispielsweise extra anrufen
  • Suspend-to-Ram, Suspend-to-Disk und die Funktionstasten funktionieren teilweise auch nicht

Am besten schneidet noch das Notebook von HP ab; das ist aber auf Firmen abgestimmt und wird mit Redhat Linux ausgeliefert.

Was also tun, wenn man ein Notebook sucht, dass reibunglos mit Ubuntu läuft?

Ähnlich wie in meiner Anleitung: Ein Notebook zu kaufen, das mit für Ubuntu funktioniert, empfiehlt die CT erst mal zu recherchieren und dann sein Notebook unbedingt per Versandhandel zu bestellen. So kann man das  Notebook zwei Wochen mit  Ubuntu testen und es gegebenenfalls zurück schicken.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die CT empfiehlt das Fernabsatzgesetz zu misbrauchen, um sich ein passendes Notebook für Ubuntu zu besorgen.


3 Schritte zum Linux Laptop

Keine Panik
by Sarabbit

Um einen Linux-freundlichen Laptop, zu kaufen, der zu dir passt, musst du drei Fragen beantworten:

  1. Für was brauchst du deinen neuen Linux Laptop?
  2. Was für Hardware benötigst du in deinem Linux Laptop?
  3. Welche Laptop-Komponenten sind dabei problematisch?

Wenn du diese Fragen beantwortet hast, musst du eigentlich nur noch die richtige Hardware auswählen und du kannst deinen Laptop kaufen.

Wie du siehst, bauen die Fragen aufeinander auf.

Für was brauchst du deinen neuen Linux Laptop?

Letztlich bestimmt der Verwendungszweck deines Laptops, welche Hardware du brauchst. Wenn du mit deiner Maschine Grafiken erstellen und bearbeiten willst, hast du wahrscheinlich andere Anforderungen als wenn du hauptsächlich coden willst. Du musst  dir also klar werden, was du mit deiner Ubuntu Maschine machen willst.

Was für Hardware benötigst du in deinem Linux Laptop?

Welche Hardware-Komponenten werden von deinen Ideen und Interessen am meisten gefordert? Brauchst du eine leistungsfähige Grafikkarte, besonders viel RAM oder einen extrem schnellen Prozessor? 

Stell dir am besten eine Liste zusammen; schreibe alles auf was du brauchst.

Welche Laptop-Komponenten sind dabei problematisch?

Leider gibt es bestimmte Hardware-Komponenten die  unter einer Linux-Distribution wie Ubuntu immer wieder Probleme machen:

Grafikkarte

Ich empfehle dir zu kontrollieren, ob es Linux-Grafikkartentreiber für Ubuntu gibt. Die erste Anlaufstelle sollte die Webseiten der Grafikkarten-Hersteller sein. Bei Problemen und Fragen solltest du im Ubuntuusers-Forum nachfragen.

Suspend / Hibernate & Resume

Suspend & Resume sind oft eine Achillesferse unter Ubuntu. Hier kenne ich leider keine Patentlösung. Wenn irgendmöglich, stelle fest, ob der Laptop ein ACPI-kompatibles BIOS eingebaut hat.

WLAN-Karte

Theoretisch solltest du jede Karte zum laufen bekommen – wenn manchmal auch über Umwege. Ich habe die besten Erfahrungen mit Intel-Chips gemacht. Auch hier hilft im Zweifel Ubuntuusers.de weiter.

Sound-Karte

Wenn du kannst versuch einen Laptop ohne HDA-Chip(High Definition Audio) zu finden. Die HDA-Chips machen nämlich oft Ärger und nerven: mal funktioniert die Köpfhörer-Büchse nicht, mal geben die Boxen permanent ein Rauschen von sich.

Jetzt weisst du: worauf du bei deiner Suche nach einen Linux Laptop achten musst. Wenn du einen Laptop gefunden hast, solltest du auf jeden Fall den Laptop mit einer Live-CD ausführlich testen.


Stromsparen mit Ubuntu leicht gemacht

Um auf eurem Ubuntu Laptop Strom zu sparen, ist es wichtig, dass Ihr nicht mehr Leistung und Funktionalität bereitstellt, als Ihr eigentlich benötigt; wer keinen WLAN-Router in der Nähe hat, benötigt auch keinen aktivierten WLAN-Empfänger.

Jetzt gibt es einige Tools, mit dehnen ihr den Stromverbrauch auf eurem Laptop steuern könnt. Die meisten dieser Tool laufen aber in der Shell und sind nicht besonders komfortabel (Ja ich schaue auf dich Powertop). Eine lobenswerte Ausnahme ist Jupiter; ein Applet für die Taskleiste. Der Autor heißt FEWT und ist der einer der Entwickler von AuroraOS einer speziellen Distribution für Laptops und Netbooks.

Jupiter lässt euch verschiedene Power-Modi auf eurem Laptop einstellen. Ihr könnt so den Stromverbrauch eures Laptops den aktuellen Anforderungen anpassen. Darüber hinaus könnt ihr einige Geräte auch schnell an- und ausschalten.

Jupiter-Applet auf Ubuntu-Laptop

Um Jupiter zu installieren, macht ihr folgendes:

Jupiter Paketquellen in Ubuntu hinzufügen und Jupiter auf eurem Laptop installieren

1. Paketquellen in Ubuntu hinzufügen

sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/jupiter
sudo apt-get update

2. Jupiter auf eurem Laptop installieren

sudo apt-get install jupiter
sudo apt-get install jupiter-support-eee
 
Jupiter wird offiziell nur von AuroraOS und Fedora unterstüzt. Also benutzt es auf eigene Gefahr – bei mir hat es sich aber bis jetzt nur positv ausgewirkt.
 
Via webupd8

Feiner Tropfen für Ubuntu-User

Neulich habe ich einen Wein für Ubuntu-User gefunden. Leider war der Laden schon geschloßen. Demnächst wird es aber eine Weinprobe geben :). Und € 9,99 ist ja auch nicht übertrieben. Prost!


Linux-User sind Raubkopierer

Warum sind Linux-User Raubkopierer?

In einem Satz: Linux-User sind Raubkopierer, weil sie für Software nicht zahlen. Punkt!

Wir alle reden immer darüber wie toll Linux, Ubuntu und Open-Source-Software sind, aber wer von uns ist denn bereit dafür zu zahlen? Niemand! Alles muss kostenlos sein. Bei Linux und Open-Source geht es aber um Freiheit, nicht um Freibier! Wir, die alles kostenlos haben wollen, sind nicht besser, als die, die sich Software und Spiele illegal saugen.

Warum das ein verdammtes Problem ist!

Die Software für Linux ist beschissen!

Nennt mir eine high-end Grafik-Suite, nennt mir ein state-of-the-Art Spiel, nennt mir eine top Unternehmens-Software!

Man glaubt es kaum, aber geile Software zu schreiben ist viel Arbeit; wer viel arbeitet, muss essen und schlafen, sonst stirbt er; zu allem Überfluss wollen manche Entwickler noch ihre Familie versorgen.

Was macht der gemeine Open-Source-Programmierer nun?

Überraschung: Er geht arbeiten.

Was kann er in dieser Zeit nicht machen? Genau, er kann nicht an seinem Open-Source-Programm weiterarbeiten.

Schauen wir uns z.B. mal The Gimp an; einfach mal eine Beispiel-Rechnung, ohne genaue Recherche:

Um an Photoshop ranzukommen braucht das Projekt 4 Programmierer die Vollzeit darauf arbeiten; ein Programmierer verdient inklusive Sozialabgaben pro Jahr 60.000,- €; das macht dann lockere 240.000,- € pro Jahr. Damit ist noch kein Marketing betrieben, keine Grafiken erstellt, sondern nur die Programmierung berücksichtigt. Man muss natürlich dazu sagen, dass die Kosten sehr konservativ kalkuliert sind; wahrscheinlich reichen weder 4 Programmierer, noch 60.000 pro Nase – nicht wenn man kommerziell erfolgreiche Software schreiben will.

Wenn wir also wikrliche Killer-Open-Source-Apps haben wollen, müssen wir dafür zahlen – so einfach ist das!

Was können wir tun?

Spenden! Spenden! Spenden!

Leider machen wir es alle viel zu selten und zu wenig – mich eingeschlossen.

Wenn wir uns jetzt darauf einigen, dass wir als Open-Source-User spenden müssen, dann stellt sich die Frage:

Wie und wie viel spenden wir am besten?

Für jedes Projekt ein wenig zu spenden macht keinen Sinn, ich schlage deshalb diesen fünfstufigen Plan vor:

  1. Vergesst mal die großen Distros, den Linux-Kernel und sonstige von Firmen unterstützte Software – die haben genug Geld.
  2. Jetzt denkt mal scharf nach: Ohne welche Software könnt Ihr nicht mehr leben? Welches Projekt benutzt Ihr beruflich? Mach euch eine Liste.seine
  3. Schreibt eure Top 5 auf. Bei mir sieht die Liste so aus: Top5 Open-Source-Programme
  4. Jetzt stellt euch vor: Jemand nimmt eure Top 5 als Geisel; Wie viel Lösegeld würdet Ihr zahlen? Was sind euch eure Top 5 wert? Diesen Betrag schreibt Ihr jeweils hinter die Programme auf eurer Liste.
  5. Spendet! Ja genau, die Beträge, die ihr aufgeschrieben habt; die spendet ihr. Das Tolle ist, ihr könnt spenden wann ihr wollt; wenn ihr euer nächstes Projekt abgeschlossen habt, wenn euch die Oma etwas Geld schenkt, egal – aber denkt dran: Mit Freiheit kommt Verantwortung – werdet dieser Verantwortung gerecht und spendet!

Um es nochmal zu sagen, wenn ihr spendet seid ihr keine tollen Hechte, ihr seid einfach nur fair. Wenn ihr nicht spendet, seid ihr letztlich nicht anderes als Raubkopierer, die eine Gesetzeslücke gefunden haben.

Ich weiß die Versuchung Nichts zu tun ist groß, aber überwindet euren inneren Schweinehund – es lohnt sich!


Die Caps-Lock-Taste als AltGr-Taste benutzen

Hier ein kurzer Tipp um die Caps-Lock- oder Feststell-Taste zu einer zweiten AltGr-Taste umzubauen:

Im Home-Verzeichnis gibst du

xmodmap -pke > .Xmodmap
gedit .Xmodmap

in die Konsole ein, dann trägst du unten in die Datei

remove Lock = Caps_Lock keysym Caps_Lock = ISO_Level3_Shift

ein; wenn du jetzt noch im Terminal

xmodmap ~/.Xmodmap

eingibst, arbeitet die Caps-Lock-Taste in deinem Ubuntu als AltGr-Taste.


Ubuntu-Linux 10.04 auf dem Laptop: Programme

In den beiden Artikel "Ubuntu-Linux 10.04 auf dem Laptop: Installieren" und "Ubuntu-Linux 10.04 auf dem Laptop: Optimieren" habe ich dir gezeigt wie du Ubuntu-Linux auf deinem Laptop installierst und reibungslos konfigurierst.

Heute möchte ich dir noch meine Lieblingsprogramme zeigen; es wird also sehr subjektiv.

Keines dieser Programme ist obsolut notwendig, aber meiner Meinung nach sollte sie auf keinem Ubuntu-Laptop fehlen.

1. Opera

Opera ist aus meiner Sicht der beste Internet-Browser auf dem Markt. Die neueste Version 10.5 erreicht gerade die Beta-Phase und ist eigentlich schon gut zu benutzen. Leider ist sie nicht aus den Paket-Quellen zu installieren, sondern muss per Hand heruntergeladen werden:

Opera-Download

Wenn der Download fertig ist, klickst du einfach auf das heruntergeladene Paket (dort wo du die Datei abspeichert hast) und der Gdebi-Installer öffnet sich; du klickt noch auf installieren; gibst dein Passwort ein und fertig!

Wenn du lieber noch auf das offiziellen Release von Opera warten willst, dann schau einfach öfter hier im Blog vorbei oder aboniere den RSS-Feed

Ubuntu-Linux 10.04 auf dem Laptop: Opera

2. Gnome-Do

Gnome-Do ist ein Schnellstarter für Ubuntu, dem du das Start-Menü fasst vergessen kannst; speziell wenn du mit deinem Laptop unterwegs bist, spart dir das eine Menge Zeit, wenn du dich nicht immer durch das Menu klicken musst: Einfach die <Windows> und die <Leertaste> drück, die ersten Buchstaben der Anwendung eintippen und dann <Enter>. Gnome-Do kann noch eine Menge mehr.

Um Gnome-Do zu installieren ein Terminal öffnen und:

sudo apt-get install gnome-do gnome-do-plugins

3. Parcellite

Parcellite ist ein Muss für alle die viel mit Text arbeiten; Parcellite verwaltet deine Zwischenablage und ermöglicht dir auf die Historie der Zwischenablage zuzugreifen. So kannst du nicht nur auf den letzten Inhalt einfügen, sondern auch auf die Inhalte vorher. Wie du Parcellite richtig einstellst erfährst du hier.

sudo apt-get install parcellite

4. Guake

Das du ja bestimmt schon ein Terminal-Fan geworden bist, interessiert dich vielleicht auch Guake. Mit Guake hast du immer ein Terminal bereit um schnell mal einen Einzeiler einzutippen.

sudo apt-get install guake

5. VLC

Meiner Meinung nach der beste Video-Player für Ubuntu, andere bevorzugen mplayer, ich bevorzuge VLC – du vielleicht auch. VLC kann so ziemlich alles an Videos abspielen was es so gibt.

sudo apt-get install vlc

Ubunte-Linux 10.04 auf dem Laptop: VLC, Gimp, Inkscape

6. Gimp

Die Open-Source-Bildverarbeitung hat es aus Platzgründen nicht auf die Ubuntu-CD geschafft. Gimp kann alles und manchmal noch mehr, wenn es um Bildverarbeitung geht. Gimp ist aber kein Photoshop-Klon und verfolgt eine etwas andere Philosophie.

sudo apt-get install gimp

7. Inkscape

Was Gimp für die Bildverarbeitung, ist Inkscape für Vektorgrafiken. Inkscape kann mit vielen Formaten umgehen; besonders zu erwähnen ist, dass du einzelne PDF-Seiten bearbeiten kannst.

sudo apt-get install inkscape

Das war meine dreiteilige Artikel-Serie zum Start von Ubuntu 10.04; ich hoffe dass sie dir geholfen hat und würde mich über Feedback in den Kommentaren freuen.


Ubuntu-Linux 10.04 auf dem Laptop: Installieren

Ich werde dir in diesem Artikel beschreiben, wie man Ubuntu 10.04 "Lucid Lynx" auf einem Laptop installiert. Der Artikel ist der erste Teil einer dreiteiligen Serie über Ubuntu-Linux für Laptops; die Artikel-Serie richtet sich primär an Neulinge, die auf Ubuntu umsteigen möchten. Sie beschreibt die Installation von Ubuntu auf meinem Laptop und die Verbesserungen die ich nach der Installation durchgeführt habe.

Bitte beachte, dass du Backups von deinen Daten machst. Es besteht sonst immer ein Restrisiko, dass du Daten verlierst. Leider kann ich dafür keine Verantwortung übernehmen.

1. Ubuntu-Linux runterladen und brennen

Damit du Ubuntu auf deinem Laptop installieren kannst, musst du es zuerst runterladen und brennen; folge einfach dem Link zur Ubuntu-Download-Seite und brenn es dann auf einen CD-Rohling.

2. Ubuntu-Linux auf eurem Laptop starten

Leg die frisch gebrannte CD mit Ubuntu in das CD-ROM-Laufwerk deines Laptops und starte den Laptop neu. Dein Laptop sollte nun mit Ubuntu booten; falls das nicht der Fall ist, musst du wahrscheinlich die Bootreinfolge der Laufwerke im Bios deines Laptops anpassen. Habe beim Bootprozess ein wenig Geduld, es dauert ein paar Minuten bis Ubuntu von CD gebootet ist.

3. Die Sprache für Ubuntu festlegen

Whle als Sprache für Ubuntu "Deutsch" aus, dann klickst du auf "Ubuntu installieren".

4. Deinen Standort auswählen

Ubuntu-Linux Installation: Standort auswaehlen

Hier brauchst du wahrscheinlich gar nichts anpassen – es sei denn, du bist mit deinem Laptop außerhalb Deutschlands unterwegs.

5. Tastenbelegung wählen

Hier am besten "Wählen Sie selbst" auswählen, dann "Deutschland" und "Akzenttasten deaktivieren". In dem Feld links unten kannst du testen, ob die Einstellungen für dich so passen.

6. Die Festplattenbelegung einstellen

Ubuntu-Linux Installation: Festplattenkonfiguration

Das ist der schwierigste Teil! Wenn du noch ein andderes Betriebssystem als Ubuntu installiert hast und nutzen möchstest, solltest du "Nebeneinander installieren und bei jedem Start zwischen diesen wählen" ausgewählt lassen. Wenn du nur noch Ubuntu-Linux auf deinem Laptop verwenden willst, kannst du die zweite Option nehmen; für die 3. Option solltest du dich schon ein wenig mit Linux auskennen oder dir zumindest weitere Informationen besorgen.

7. Name und Passwort eintragen

Einfach Namen und Passwort für deine Ubuntu-Installation eintragen. Dann musst du noch festlegen, ob du automatisch angemeldet sein möchtest – bei einem Laptop kann es natürlich sinnvoll sein, sich jedes mal mit Passwort anzumelden: Das ist deine Entscheidung!

8. Installation starten

Ubuntu-Linux Installation: Geek-TV

Jetzt auf "Installieren" drücken und ab geht's; du kann einen Kaffee trinken und dabei die Meldungen über Ubuntu und einige Linux-Programme anschauen: Geek-TV auf deinem Laptop.

9. Dein Ubuntu-System neu starten

Nachdem die Installation deines Ubuntu-Systems abgeschloßen ist, klickst du einfach auf "Jetzt neu starten" und entfernst die CD aus dem Laufwerk. Nachdem Neustart erstrahlt dein Ubuntu-Linux auf deinem Laptop-Bildschirm.

10. WLAN-Verbindung herstellen.

Ubuntu-Linux Installation: WLAN-Verbindung herstellen

Nach dem Reboot klickst du als erstes rechts oben auf das WLAN-Symbol, wählst dein Netzwerk und gibst deine Netzwerk-Daten ein; dann gibst du zweimal dein Passwort für den Schlüsselbund ein – bitte verwende das gleiche Passwort wie bei Punkt 7. Wenn du kein WLAN hast, solltest du jetzt dein LAN-Kabel in den Laptop stecken.

11. Deutsche Sprachunterstützung nachinstallieren

Ubuntu-Linux Installation: Sprachunterstuetzung aktualisieren

Danach klickst du im Fenster "unvollständige Sprachuntstützung" auf "Diese Aktion jetzt ausführen". Im nächsten Fenster klickst du auf "Aktualisieren" und, nach kurzem Download, auf "Installieren"; jetzt noch das Fenster schließen und du hast ein brand-neues Ubuntu-Linux auf deinem Laptop installiert.

Ubuntu-Linux Installation: Sprachunterstuetzung installieren

Im nächsten Artikel "Ubuntu-Linux 10.04 auf dem Laptop: Optimieren" zeige ich dir: Was du noch einstellen, automatisieren und installieren solltest – damit du mit Ubuntu auf deinem Laptop noch produktiver wirst.


Scribes Text-Editor jetzt noch slicker

Der wahrscheinlich slickeste Text-Editor den die Open-Source-Szene kennt ist wahrschein noch slicker geworden. Der Autor mystilleef hat eine neue Version vorgestellt, die noch weiter reduziert ist.

Scribes mit slicker Oberfläche

Damit verfolgt er einen sehr ähnlichen Ansatz wie ich mit meinem Text-Editor Konzept Carlos. Der Vorteil bei Scribes: Scribes ist benutzbar und wird immer weiter entwickelt – Carlos wird noch ein paar Monate brauchen. Ich bin sogar am überlegen mit der neuen Version von Scribes meine Pläne für Carlos ad acta zu legen und bei der Entwicklung von Scribes mitzuhelfen – mal sehen.

Wer scribes jetzt installieren will:

bzr branch lp:scribes

cd scribes

./autogen.sh

make

make install


Ubuntu-Linux 12 Millionen mal installiert

Linuxplanet berichtet, dass 12 Millionen Anwender Ubuntu installiert haben. Die Zahlen basieren auf einer Hochrechnung von Canonical und stellen nach Aussage von Chris Kenyon eine Schätzung dar, die der Realität sehr nahe kommen sollte. Was mich persönlich noch interessieren würde: Wie viele Installationen laufen auf Laptops und wie viele auf Desktops-PCs? Mittlerweile werden ja weltweit mehr Laptops als Desktops verkauft – insofern würde mich die Aufteilung nach Laptops und Desktops schon sehr interessieren.

Ubuntu nicht nur bei Linux-Anwendern

Ubuntu scheint sich also nicht nur bei Linux-Anwendern durchzusetzen, sondern wird auch für Anwender anderer Betriebssysteme immer interessanter. Die Frage ist nur: Wie wird der Erfolg durch Ubuntu 10.04 weiter gesteigert?