Schneller mit Ubuntu Teil 2: Guake

Im ersten Teil hatte ich ja schon erwähnt, dass das zweite wichtige Tool, um schneller mit Ubuntu zu arbeiten, die Kommandozeile ist. Ich möchte euch heute einen Terminalemulator vorstellen dessen Wurzeln in dem Ego-Shooter Doom liegen. Die meisten Ubuntu-Rockstars haben immer ein Terminal geöffnet um jederzeit nützliche und zeitsparende Befehle eingeben zu können. Der Nachteil dieser Methode ist, dass man das Terminal als normale Anwendung auf dem Desktop befindet und es sich unter den anderen Anwendungen verbergen kann oder minimiert ist, so dass man es erst mühsam durch die Fensterliste aktivieren muss. Als Alternative dazu bietet sich Guake an.

Installieren

Um Guake zu installieren muss man zuerst das Paket guake-terminal.org runterladen und dann mit dem Gedebi-Installer installieren. Wie auch bei Gnome-Do solltet ihr unbedingt Guake in eure Autostartliste eintragen. Nachdem ihr Guake gestartet habt, solltet ihr als nächstes mit der rechten Maustaste auf das Guake-Icon im Systray gehen und die Einstellungen auswählen. Dort legt ihr dann den globalen Hotkey für die "Rollofunktion" an. Ich benutze dafür die Menü-Taste. Da ich sie sonst eh nicht benutze.

Benutzen

Man kann sich Guake wie einen Rolladen vorstellen der sich über die anderen Fenster legt, sobald man den entsprechenden Hotkey aktiviert. Jetzt kann man befehle eingeben. Wenn man wieder den Hotkey aktiviert wird Guake wieder aufgerollt und die ursprüngliche Sicht auf den Desktop mit allen Fenstern ist wieder frei. Im Unterschied zur Gnome-Do ist Guake nur nützlich, wenn man mit der Kommandozeile vertraut ist. Falls ihr das nicht seid, solltet ihr das schnellstens ändern. Eine kurze Einführung gibt es hier und dieses Cheat-Sheet wird euch am Anfang auch behilflich sein. In diesem Sinne. Entdecke die Möglichkeiten und rocke Ubuntu noch heute.